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The Elder Scrolls: Legends

The Elder Scrolls: Legends
21. April 2016

The Elder Scrolls: Legends – Reihen-Effekte und Prophezeiungen

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The Elder Scrolls: Legends

The Elder Scrolls: Legends ist durch seine Spielwelt natürlich etwas besonderes, aber die lange Geschichte von The Elder Scrolls alleine reicht nicht, um ein herausragendes Strategiekartenspiel zu machen.

Legends zeichnet sich auch durch spannende Änderungen an der üblichen spielerischen Formel des Genres aus, mit Features wie Reihen, Kartentraining und Prophezeiung-Karten, die urplötzlich das Blatt wenden können. Sehen wir uns mal näher an, wie die Kombination dieser drei Faktoren aus Legends ein einzigartiges Kartenduell macht.

Kriegt ihr's auf die Reihe?

Das Legends-Spielfeld ist in zwei Reihen unterteilt, wodurch sich ganz neue Entscheidungsmöglichkeiten ergeben. Platziert ihr eure Kreatur in derselben Reihe wie die eures Gegners und riskiert damit, dass sie angegriffen und vernichtet wird? Oder platziert ihr sie in einer leeren Reihe, wodurch eure Karte zwar länger überleben kann, eurer Avatar aber einem größeren Risiko ausgesetzt ist?

"Die Entscheidung, in welcher Reihe man seine Karten ausspielt, macht nicht nur Spaß", erklärt Paul Dennen, Creative Director bei Legends-Entwickler Dire Wolf Digital, "damit vermeiden wir auch das Problem, dass jemand das Spielbrett kontrolliert und Karten zerstört werden, sobald man sie ausspielt. Wenn der Gegner die Kontrolle über eine Reihe hat, dann setze ich meine Kreatur eben in die andere Reihe. Ich kann in einer anderen Reihe damit beginnen, das Ruder herumzureißen."

Und dann müssen auch noch Reihen-Effekte berücksichtigt werden. In vielen Kämpfen bietet eine der Reihen einen Zug lang Schutz für neu ausgespielte Karten, die sogenannte Deckung. Während sie in Deckung ist, kann eine Karte vor eurem nächsten Zug nicht angegriffen werden, wodurch ihr mindestens einmal mit ihr zuschlagen könnt – entweder, um anderen Karten in derselben Reihe oder gleich den Gegner zu attackieren. "Spiele mit Direktangriffen sind genial, weil sie intuitiv und unmittelbar sind. Aber es kann ganz schön nerven, wenn man Kreaturen ausspielt, die der Gegner mit Leichtigkeit zerstört, noch bevor sie das erste Mal angreifen können", meint Dennen. "Das Zwei-Reihen-System gibt einem da etwas mehr Sicherheit, vor allem dank der Deckungs-Reihe."

Deckung ist nicht der einzige Reihen-Sondereffekt. Während der Kampagne und in der Arena könntet ihr auf Spielfeldern landen, bei denen nicht nur eine Reihe Nebenwirkungen hat. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Reihe, die Kreaturen zufällige Gegenstände spendiert? Oder was haltet ihr von einer Friedhof-Reihe, in der die Toten als Skelette wiederauferstehen?

"Es gibt noch eine ganze Menge anderer Reihen-Effekte. Sie tauchen oft auf, um eine interessante oder thematisch zur Kampagne passende Situation zu schaffen, oder um in der Solo-Arena dafür zu sorgen, dass man seine Strategie neu überdenken muss", fügt Dennen hinzu.

Unterbrechen von Zügen

Wann immer ihr 5 Gesundheit verliert, zerbricht bei eurem Avatar eine Rune und ihr zieht eine Karte von eurem Deck. Falls diese Karte die Prophezeiung-Fähigkeit hat, könnt ihr sie sofort kostenlos ausspielen. Packt mehr Prophezeiung-Karten in euer Deck, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, auf diese Weise den Zug eures Gegners zu unterbrechen – mit womöglich spielentscheidenden Auswirkungen. Zieht ihr einen Wächter, könnte er einen tödlichen Schlag verhindern, indem er eine Mauer zwischen den Kreaturen und eurem Avatar errichtet. Oder vielleicht erwischt ihr eine hilfreiche Aktionskarte, die euch etwas Bonus-Gesundheit verschafft.

"Da ist sicherlich etwas Glück im Spiel", meint Dennen. "Ich erwische meine Prophezeiungen vielleicht nicht immer, aber es liegt an mir, wie zahlreich sie in meinem Deck vertreten sind. Das ist ein wesentlicher Faktor."

Das Zerschmettern von Runen unterbricht nicht nur den Zug des Gegners. Es gibt auch einige Karten, die direkt von der Runenzerstörung profitieren, zum Beispiel der Henker von Morthal: Wann immer eine gegnerische Rune zerbricht, wird sein Angriffswert um +2 erhöht. Der Dämmerstern-Heiler spendiert euch dagegen 3 Gesundheit, wenn eine gegnerische Runde zerspringt. Karten, bei denen die Runenzerstörung einen besonderen Effekt auslöst, findet man üblicherweise in Stärke- und Willenskraft-Decks. Wenn das zu eurer Strategie passt, könntet ihr also auf diese Attribute setzen.

"Es ist ziemlich cool, dass sich der Fluss des Ausspielens von Karten durch die Runen ändert", meint Dennen. "Es ist nicht immer nur eine Karte pro Runde. Auch wenn man keine Prophezeiung-Karte zieht, die sich sofort ausspielen lässt, bekommt man eine zusätzliche Ressource auf die Hand, die sich später einsetzen lässt. Wir wollen, dass die Leute immer das Gefühl haben, dass sie etwas erleben, das neu und anders ist."

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Anne Lewis

Sr. Global Content Lead