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The Elder Scrolls: Legends

The Elder Scrolls: Legends
10. Februar 2017

Weisheit der Ahnen – Orks!

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The Elder Scrolls: Legends

Viele der Völker in The Elder Scrolls: Legends profitieren davon, wenn sie in großer Zahl in einem Deck versammelt sind.

Wenn ihr beispielsweise ein Deck aus Rothwardonen zusammenstellt, erhaltet ihr eine mächtige Gruppe aus magiebegabten Kämpfern mit einer Vorliebe für Waffen. Ein Khajiit-Deck bringt eine ganze Menge Karten mit dem Dieb-Schlüsselwort mit sich, eine Fähigkeit, die mit ihrem fortlaufenden Verbleib der Karten auf dem Spielfeld immer stärker wird. Aber kein um ein Volk aufgebautes Deck ist so durchschlagskräftig wie ein Ork-Deck.

Wenn ihr alle verfügbaren Karten nach einem bestimmten Kreaturentyp durchsucht, solltet ihr zuallererst darauf achten, dass ihr genug Karten für ein gutes Deck habt. Manchmal müsst ihr vielleicht auf eher mittelmäßige Karten zurückgreifen, weil sie zufällig zu dem Volk gehören, um das ihr das Deck aufbaut, oder weil unbedingt Löcher gestopft werden müssen. Das Ork-Deck, welches ich vor kurzem zusammengestellt habe, weist dieses Problem nicht auf. Ganz im Gegenteil! Als ich dem Deck den letzten Schliff gegeben habe, habe ich sogar eigentlich gute Karten gegen noch bessere ausgetauscht.

Ich habe das Deck schon einige Male überarbeitet, aber ich bin mittlerweile sehr zufrieden damit.

Wie ihr vielleicht schon an der Aufstellung gesehen habt, ist das Deck nicht besonders teuer im Aufbau, da es nur sechs legendäre Karten enthält: Drei Waldorkkopfjäger, einen Gortwog gro-Nagorm, einen Nahagliiv und einen Blutmagiefürsten. Um ganz ehrlich zu sein, glaube ich, dass das Deck eigentlich nur die Orks braucht – nicht, weil sie Orks sind, sondern weil sie wirklich gut sind. Nahagliiv habe ich ins Deck aufgenommen, weil er sehr mächtig ist. Der Blutmagiefürst hingegen ist eine meiner Lieblingskarten. Außerdem hatten diese beiden legendären Kreaturen genau die Durchschlagskraft zu bieten, die das Deck noch brauchte.

Das Hauptproblem, wenn man sich auf ein bestimmtes Volk beschränkt, ist, dass man nur schwer an bestimmte Fähigkeiten kommt. Sicher, manchmal ist es wichtig, Kreaturen verstummen zu lassen, aber einfach irgendwelche Kreaturen hinzuzufügen, die das können oder andere tolle Fähigkeiten haben, wirft das ganze Konzept über den Haufen. Dann haben wir einfach keinen richtigen Ork-Stamm mehr. Abgesehen von den oben genannten legendären Karten gibt es fünf Karten in diesem Deck, die nichts mit Orks zu tun haben:

  • Eibenschild: Manchmal braucht man unbedingt einen Wächter, um den Ansturm besonders aggressiver Decks zu überstehen. Da nicht allzu viele Orks dieses Schlüsselwort haben, erfüllt diese Karte diese wichtige Funktion.

  • Mumifizieren: Im Gegenzug brauchen wir natürlich auch etwas, das gegen gegnerische Kreaturen mit Wächter oder ... eigentlich irgendwie alles hilft.

  • Erdknochenweberin: Erinnert ihr euch, was ich über Verstummen gesagt habe? Die Erdknochenweberin macht genau das. Sie ist zwar kein Ork, dafür aber eine der effizientesten Karten im Spiel, um andere Kreaturen verstummen zu lassen.

  • Plündern und Brandschatzen: Auch mit den kürzlich erfolgten Änderungen eignet sich diese Karte immer noch bestens dafür, das ganze Spielfeld leerzufegen. Damit ist es wirklich einfach, bei einem bestehenden Vorsprung nach dem Sieg zu greifen.

  • Triumphierender Jarl: Orks sind nicht gerade mit einem natürlichen Kartenvorteil gesegnet. Sie sind jedoch aggressiv und kräftig und stellen daher in Kombination mit dem Jarl ein perfektes Team dar, um zusätzliche Karten ziehen zu können.

Das Beste, was diesem Deck in letzter Zeit passiert ist – und was mir klar machte, dass es wirklich konkurrenzfähig ist –, war die Veröffentlichung von Steinsplitter-Ork in der Tollhaussammlung. Das war wirklich eins der besten Geschenke, die dieses Deck hätte erhalten können, und hat es so in die richtige Richtung gelenkt. Mit dieser Karte haben wir eine wunderbare Antwort auf Wächter, können verwundeten Kreaturen den Rest geben und dabei auch noch unsere eigene Position stärken.

Stammes-Strategien sind zwar nicht ganz einfach umzusetzen, da dafür eine Menge vielseitiger Karten eines bestimmten Volkes nötig sind, aber dafür machen sie enorm viel Spaß, wenn sie funktionieren. In den meisten Fällen wirken die verschiedensten Karten zusammen und liefern großartige Ergebnisse. Fast jede Karte im Deck trägt irgendwo das Wort "Ork" und normalerweise kann man jederzeit eine ordentliche Menge Verstärkungen auf dem Spielfeld ansammeln. Ich habe ein kurzes Video hochgeladen, in dem ihr mein Ork-Deck in Aktion sehen könnt.

Folgt mir doch einfach auf Twitch oder Twitter und lasst mich wissen, was für Legends-Inhalte ihr in Zukunft sehen möchtet oder was ihr von den Orks haltet!

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Frank Lepore

Contributor