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The Elder Scrolls: Legends

The Elder Scrolls: Legends
23. Mai 2019

Allianzkrieg-Entwicklertagebücher – Besser mit 50

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The Elder Scrolls: Legends

*Mit jeder Erweiterung für The Elder Scrolls: Legends gibt es auch neue Geschichten über die Schwierigkeiten und Triumphe, die das Team bei der Entwicklung erlebt hat.

In den Entwicklertagebüchern werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und sehen uns die Lektionen genauer an, die wir durch die Neuerscheinung Allianzkrieg gelernt haben. Diesmal erzählt uns Kartendesigner Paulo Vitor Damo da Rosa mehr.*

Während wir Allianzkrieg entwickelt und damit fünf weitere Drei-Attribute-Kombinationen ins Spiel eingebaut hatten, haben wir stets nach Möglichkeiten gesucht, Decks aus 50 Karten interessanter zu gestalten, ohne dabei den bisherigen Spielstil zu zerrütten.

Ursprünglich gingen wir davon aus, dass das durch höhere Auflagen synergiebasierte Karten ganz von alleine passieren würde, da diese grundsätzlich mit weniger Karten im Deck stärker sind. Allerdings gefiel uns auch der Gedanke, mehr Karten wie Galyn der Beschützer und Ungolim der Lauscher zu kreieren, da die kleineren Decks zugute kommen. So entstand ein Effekt, den wir intern „50 Cards Matter“ nannten. Der Gedanke hinter diesen Karten war, dass Karten wie Galyn und Ungolim in Decks mit 75 Karten gespielt werden könnten, ihre Kraft aber erst so richtig in Decks mit 50 Karten entfalten.

Bei diesen Effekten war es unsere größte Herausforderung, diese Karten auf dem gleichen Niveau wie einzigartige Karten spielbar zu machen, sie aber nicht nur zu einfachen Kopien dieser werden zu lassen. Zudem wollten wir aus ihnen keine einzigartigen legendären Karten machen – daher musste sich auch ihre Stärke unterscheiden. Schlussendlich entstanden folgende Karten dabei:

Die ersten drei Karten sind eigentlich ziemlich eindeutig – sie werden besser, wenn man mehrere zieht, (was man sicherlich auch künstlich erzwingen kann). „Bergen“ funktioniert ähnlich, nur verlangt diese Karte, dass man mehrere Exemplare einer anderen Karte statt der gleichen zieht – in diesem Fall wäre das ein Gegenstand.

Die „Baandari-Opportunistin“ unterscheidet sich von allen am meisten, lässt sich aber im gleichen Ausmaß wie Ungolim und Galyn in die „spielt sich besser in Decks mit 50 Karten“-Kategorie stellen, wenn man sein Deck mit mächtigen Karten befüllt. Ich hatte gedacht, dass die Spieler vielleicht ein bisschen brauchen würden, bis sie merken, dass die „Baandari-Opportunistin“ die Greencard für diesen Effekt ist, da sie sich doch ein bisschen von den anderen unterscheidet. Doch gleich nachdem wir eine Vorschau veröffentlicht hatten, haben die Leute die Verbindungen zu anderen Karten erkannt. Ironischerweise wurde „Bergen“ völlig von den Leuten übergangen – da haben sie wohl eine Kreatur erwartet!

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Sparkypants Studios