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Ghostwire: Tokyo

Ghostwire: Tokyo
23. März 2022

Ghostwire: Tokyo – der Besucher & Yokai-Leitfaden

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Ghostwire: Tokyo

In Ghostwire: Tokyo erwacht der Spieler inmitten eines Massenverschwindens der Bevölkerung von Tokio – einer Metropole, deren Straßen nun viel Platz lassen für allerlei Kreaturen, die vom japanischen Volksglauben inspiriert sind oder Großstadtmythen entstammen.

Unterstützt von einem schroffen Geisterdetektiv namens KK kämpft ihr, um den übernatürlichen Geschehnissen in Tokio auf den Grund zu gehen und die Stadt vor der Katastrophe zu retten.

Natürlich sind Fertigkeiten wie Ätherisches Weben essentiell in Ghostwire: Tokyo, aber es ist auch elementar, über die Dinge Bescheid zu wissen. Um euch bei der Geisterjagd zu unterstützen, liefern wir euch hier einen kleinen Überblick über die neu entdeckten Bewohner der Stadt. Einige sind gefährlich und sollten gemieden werden, während andere zu Verbündeten werden können, wenn ihr eure Karten richtig ausspielt. Also lest weiter, um mehr Einzelheiten zu euren paranormalen Entdeckungen zu erhalten.

GEGNERISCHE KREATUREN

LÄUFER IM TOKIOTER REGEN

Sie gehören zu den Besuchern, denen ihr nach dem Massenverschwinden häufiger in Tokio begegnet. Die Regenläufer sehen wie typische japanische Büroangestellte aus, nur ohne Gesicht und mit Regenschirm. Sie sind Manifestationen negativer Emotionen – hauptsächlich von Erschöpfungsgefühlen wegen Überarbeitung –, tauchen in ein paar Varianten auf und können euch Probleme bereiten, wenn ihr ihnen in größeren Zahlen begegnet.

Da sie Angriffe mit ihren Regenschirmen blocken können und auf kurzen Distanzen gerne in den Nahkampf übergehen, ist es klug, eine sichere (idealerweise flankierende) Distanz zu Regenläufer-Gruppen zu wahren. Das Aufladen eures Ätherischen Webens sorgt für größeren Schaden, wobei euch die aufgeladene Feuer-Fertigkeit eine hübsche Explosion beschert, mit der ihr ganze Gruppen traktieren könnt.

DIESE FRAU BESCHERT ÄRGER

Dieser brutale Besucher basiert auf einer furchterregenden Legende und besitzt die Gestalt einer maskierten Frau, die mit einer gewaltigen Schere bewaffnet ist. Im Volksglauben ist die Kuchisake mit einem zerfetzten Grinsen entstellt und sie ist berüchtigt dafür, unglücklichen Opfern, die ihre Wege kreuzen, ähnliche Verletzungen zuzufügen ... Wenn sie diese Begegnung überhaupt überleben.

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist ein Besucher, der auf einer so fiesen Figur basiert, kein Zuckerschlecken. Haltet Abstand von ihren Klingen und versucht einen wohl-getimten perfekten Block, um ihre Angriffe zu parieren, wenn sie euch zu nahe kommt. Es gibt auch Berichte von einer rot gekleideten Variante der Kuchisake, die durch die Straßen von Tokio wandert. Nehmt euch in Acht, denn die „Blutrote Kuchisake“ soll noch gefährlicher sein als ihre weiße Kollegin.

TODESTANZ AM HIMMEL

Teru teru bōzu sind traditionelle japanische Puppen, die aus Papier oder Stoff gefertigt und aufgehängt werden, um gutes Wetter zu beschwören – womit sie eigentlich alles andere als bedrohlich klingen. Allerdings können diese Geister hoch über ihrem Opfer schweben und von oben angreifen, oder sie verbergen sich in einem Stapel Stoff – also seid auf der Hut!

Solange diese sogenannten Sonnentänzerinnen euch nicht überrumpeln, sind sie recht leicht handzuhaben. Weicht ihren Projektilen durch Blocken und Seitenschritt aus und achtet beim Timing eures Ätherischen Webens darauf, dass die Sonnentänzerin stillsteht, um sicherzustellen, dass eure Angriffe treffen und ihr Äther spart.

FREUNDLICHE KREATUREN

MIT DEN TENGU ZU NEUEN HÖHEN

Wenngleich es manche Besucher nach Blut dürstet, ist nicht jedes übernatürliche Wesen, auf das ihr stoßt, euer Feind. Fliegende Tengu beispielsweise, die über der Skyline von Tokio schweben, erweisen sich als äußerst praktische Zeitgenossen!

Blickt hoch zu den Gebäuden (oder nutzt eure Geistersicht-Fähigkeit), um Tengu zu lokalisieren und euch mittels eurer Greifen-Fähigkeit in Windeseile auf die Dächer von Tokio zu bringen. Das erweist sich nicht nur für die Durchquerung der Stadt als hilfreich, in den oberen Etagen Tokios gibt es auch jede Menge Dinge zu entdecken – von Quests und Sammelgegenständen bis zu Aussichtspunken, von denen aus ihr euch auf eure Gegner stürzen könnt.

EIN HERZ FÜR TANUKI

Die Tanuki sind süße, aber auch schelmische Klassiker japanischen Volkstums – verspielte, gestaltwandelnde Kerlchen, die häufig zu Streichen aufgelegt sind. Leider haben sich diese mythischen Marderhunde in den weitläufigen Straßen und Gassen Tokios verlaufen und benötigen eure Hilfe.

Ihr werdet belohnt, wenn er die in Tokio versteckten Tanuki findet, aber erwartet keine leichte Suche! Tanuki können ihre Erscheinung verändern und als Alltagsobjekte mit ihrer Umwelt verschmelzen. Allerdings ist ihr Zauber nicht perfekt. Es heißt, dass beim Einsatz der Geistersicht der Schwanz eines Tanuki trotz Verbergens sichtbar wird, also greift auf diese Fähigkeit zurück, wenn ihr glaubt, dass sich einer in der Nähe befindet.

MIT GURKEN FÄNGT MAN KAPPA

Kappa sind amphibische Yokai, die sich in Tokio in Wassernähe finden lassen. Sie liefern euch Magatama, mit denen ihr mächtige neue Fertigkeiten freischalten könnt, aber nur dann, wenn ihr auch einem von ihnen habhaft werdet. Sie sind ziemlich glitschige Gesellen, aber sie haben eine Schwäche, die ihr nutzen könnt: Gurken.

So wie ihre sagenhaften Vorbilder lieben Kappa Gurken und lassen sich mit diesen grünen Ködern gerne in die Falle locken. Jetzt müsst ihr nur noch einen Laden in der Stadt finden, der geöffnet ist und welche im Angebot hat ...

NEKOMATA LASSEN SICH RELIKTE WAS KOSTEN

Apropos Shopping! Eine Sorte der neuen Bewohner von Tokio betreibt Stände und Minimärkte in der ganzen Stadt. Nekomata sind Yokai, die an zweischwänzige Katzen erinnern, aber lasst euch nicht von ihren süßen kleinen Pelzgesichtern täuschen: Diese Kerlchen sind mächtig und versorgen euch freudig mit seltenen Waren – wenn ihr die entsprechende Gegenleistung bringt.

Von Kleidung über Verbrachsgegenstände bis zu Musikstücken – die Nekomata von Tokio haben ordentlich Zeug auf Lager, aber ihr müsst die Sachen mit Meika bezahlen, das ihr durch den Abschluss von Missionen und die Erkundung der Stadt erhaltet. Manchmal hört ihr auf eurem Weg durch Tokio eine Nekomata miauen. Wenn das passiert, dann haltet inne und seht euch um, denn es bedeutet, dass ihr einem Relikt nahe seid. Das sind seltene Objekte oder zufällige Kuriositäten, für die euch bestimmte Nekomata fürstlich entlohnen. Klar, die katzenartigen Ladenhüter sind nicht gerade freigiebig, aber das heißt nicht, dass sie euch für einen vernünftigen Job nicht ordentlich bezahlen würden.

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Parker Wilhelm

Content Manager