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DEATHLOOP

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15. September 2021

DEATHLOOP – Die Insel Blackreef

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Die Bewohner von Blackreef feiern eine endlose Party.

An jedem sich wiederholenden Tag wird Chaos, Großmannssucht und Ausschweifung zelebriert. Dieser Geist steckt in allen Elementen der Insel – von den betrunkenen Spektakeln, die in den Straßen stattfinden, über die farbenfrohen und manchmal ominösen Graffiti, die die Architektur der Insel überziehen, bis zu der Musik, die man in den vier Distrikten von Blackreef zu hören bekommt. Aber Blackreefs Geschichte ist befleckt, vergiftet von der Existenz einer sonderbaren Anomalie, die – vor vielen Jahren – die Aufmerksamkeit des Militärs und schließlich auch der Gründer des ÄON-Projekts auf sich zog.

A Troubled Past

Eine bewegte Vergangenheit

„Die Bunker, verlassenen Labore und rostigen Bauten sind Zeichen des Einflusses der 1930er/40er-Jahre auf Blackreef“, sagt Art Director Sébastien Mitton. „Hierfür haben wir uns verschiedene Orte angeschaut wie Prypjat in der Ukraine, die japanische Insel Hashima sowie Pyramiden, eine sowjetische Bergarbeitersiedlung auf dem norwegischen Archipel. Danach haben wir uns näher mit dem Kalten Krieg und der TV-Serie Lost und im Speziellen mit der DHARMA-Initiative befasst. Dieses Geheimnisvolle war eine riesige Inspiration für unsere Künstler.“

Aus diesen architektonischen Vorlagen hat das Team die Grundzüge einer abgeschotteten Insel entwickelt, die von jahrzehntelangen Verschwörungen und geheimnisvollen Experimenten diverser Organisationen gezeichnet ist. Die derzeitigen Bewohner der Insel – die acht Visionäre und die ihnen folgenden Eternalisten – haben den alten und kalten Militärstrukturen jedoch ihren eigenen Stempel aufgedrückt.

Die Erkundung der Insel

Nach Abschluss des Prologs steht euch die gesamte Insel (und der ganze Tag) offen. Ihr könnt nach Lust und Laune zwischen vier Tageszeiten und Distrikten auf Blackreef wechseln – Updaam, Fristad Rock, der Komplex und Karlsbucht. Es gibt keinen Timer, den ihr im Auge behalten müsst. Die Zeit vergeht nur, wenn ihr eure Vorhaben in einem Distrikt beendet – allerdings könnt ihr nur einen Distrikt pro Tageszeit besuchen und die Zeit läuft immer vorwärts. Während des Tages könnt ihr nicht in der Zeit zurückspringen. Allerdings könnt ihr zu einer späteren Tageszeit zum selben Distrikt zurückkehren, wenn ihr wissen wollt, wie eure Entscheidungen und die Tageszeit ein Gebiet beeinflussen.

Alle vier Distrikte sind offene Gebiete, wie ihr das vielleicht von Dishonored kennt, aber anders als in Dishonored sind sie nicht linear angeordnet. Wie ihr bei der Erkundung vorgeht, ist ganz euch überlassen. Zum Beispiel: Ihr startet einen neuen Tag und seid auf etwas aus, das ihr für einen zukünftigen Versuch haben wollt, allerdings lässt sich euer Ziel erst am Tagesende finden. Dann könnt ihr, wenn ihr wollt, einfach die ersten drei Tageszeiten überspringen und euch direkt dieser einen Aufgabe in diesem Kreislauf widmen. Falls es sich um eine bestimmte Waffe oder Fähigkeit handelt, hinter der ihr her wart, dann könnt ihr einfach Residuum ausgeben, um sie für die Zukunft zu bewahren. Und wenn es Informationen waren, nun ... Wissen ist Macht in DEATHLOOP. Campaign Designer Dana Nightingale beschreibt das Ganze als eine „vom Spieler gelenkte Erfahrung“.

„Man kann seiner Neugier freien Lauf lassen oder sich auf das Meistern eines Schauplatzes oder Visionärs konzentrieren“, sagt Nightingale. „Man kann einer Spur folgen und beispielsweise nach einer Möglichkeit suchen, Frank auszuschalten, wenn die Zeit gegen einen ist. Das kann einen dann durch die gesamte Spielwelt führen, mit einem Hinweis, der zum nächsten führt. Aber vielleicht hebt man sich ja Frank bis zum Schluss auf, weil einem Fia und ihr Geheimnis erstmal interessanter erscheinen. Oder man hört ein Gerücht über eine einzigartige Waffe und begibt sich in ein obskures neues Gebiet, das man durch Verfolgen der richtigen Hinweise entdeckt hat.“

„Man macht sich wirklich seine eigene Kampagne und geht jeden Teil des Mysteriums in der Reihenfolge an, die einen am meisten interessiert. Oder man ignoriert einfach alles und verliert sich im Timeloop“, fährt sie fort. „Manchmal lautet eine ‚Mission‘ für einen selbst ganz simpel: ‚Dieser Visionär hat eine Tafel, die ich haben will, also hol ich sie mir.‘ Manchmal denkt man sich: ‚Der nächste Hinweis führt mich in ein gefährliches Gebiet, aber mit den richtigen Werkzeugen komm ich da locker durch, doch wo finde ich die? Ich glaube, vor drei Timeloops hab ich in einem Safe eine Waffe mit einem Effekt gesehen, der hier nützlich sein könnte. Aber um den Safe zu öffnen, brauche ich ...‘ Manchmal kann es auch einfach sein: ‚Ich will gegen Julianna kämpfen, also auf zu Aleksis' Party und mal sehen, ob sie in mein Spiel eindringt.‘ Die Entscheidung liegt stets bei euch.“

Wo die Party niemals endet

Jeder der Distrikte der Insel hat seine eigenen Geschichten, die sich im Lauf des Tages ereignen, unabhängig davon, ob ihr dort seid und sie live mitbekommt oder nicht. Und diese Geschichten können einen Einfluss auf das Erscheinungsbild des Distrikts im Tagesverlauf haben. Aus diesem Grund können manche Gebiete mitunter nur zu bestimmten Tageszeiten erreichbar sein. Was auch für einige Visionäre gelten kann. Deshalb müsst ihr die Zeitschleife nutzen, um sie zu studieren und ihre tägliche Routine zu beobachten.

Blackreef ist eine lebendige und lebende Insel, die hunderte Geschichten zu erzählen hat. Sich die Zeit zu nehmen, sie zu erkunden und ein bisschen tiefer zu graben, kann euch wertvolle Belohnungen bescheren. Den gleichen Ort zu unterschiedlichen Tageszeiten zu besuchen, enthüllt mitunter eine neue Facette der Story von DEATHLOOP oder verschafft euch einen frischen Hinweis darauf, wie ihr den Timeloop brechen könnt. Vielleicht schnappt ihr sogar ein Gespräch auf, das euch zu einem neuen Gegenstand und neuen Möglichkeiten führt.

Eine andere Seite von Blackreef

Wollt ihr Blackreef aus einem anderen Blickwinkel betrachten? Vielleicht auf eine Weise, bei der ihr nicht von jedermann auf der Insel gejagt werdet? Dann erkundet sie doch als Julianna statt als Colt.

Während jeder auf der Insel hinter Colt her ist, kann Julianna sie komplett ungestört von den Eternalisten erkunden. Schließlich ist sie es ja, die jeden Tag sagt, wo's langgeht. Wenn Julianna durch die Straßen von Blackreef wandert, wird sie nicht von einem Regen aus heißem Blei begrüßt, sondern von den Bewohnern selbst. Für Spieler bietet diese Erfahrung ein paar einzigartige Möglichkeiten. Ihr könnt diesen Vorteil nutzen, um sorgfältig Fallen zu stellen und Detektiv zu spielen, Colt wie eine Dschungelkatze durch den Distrikt zu jagen, über Dächer zu streifen oder euch unter Eternalisten zu mischen. Ihr könnt ihm nachstellen und Gegnern seinen Standort signalisieren, um ihm eure „Verbündeten“ auf den Hals zu hetzen.

Oder ihr ergreift die Chance, einen auf Tourist zu machen. Wenn ihr als Colt spielt, müsst ihr ständig Acht geben. Aber als Julianna könnt ihr euch einen Augenblick nehmen, um die Insel zu erkunden. Seht euch die Graffiti und Poster an den Wänden an. Vergnügt euch einfach ein bisschen mit Sightseeing.

„Wir empfinden unsere Level immer als eine Art Ameisenfarm, mit kleinen Ameisen, die ihr Ding machen, und du bist da, um sie dabei zu stören“, sagt Game Director Dinga Bakaba. „Aber interessanterweise störst du sie als Julianna nicht. Im Gegenteil, sie grüßen dich und machen einfach weiter ihr Ding. Es ist immer nett, die Welt auf diese andere Weise zu erleben. Mit dem Wissen, dass die NPCs keine Gefahr darstellen, geht man manchmal ganz anders an eine Umgebung heran. Ich selbst habe Ecken entdeckt, die für mich als Colt unwichtig waren, die sich aber nach viel mehr anfühlten, wenn ich als Julianna spielte.“

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Anne Lewis

Sr. Global Content Lead