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The Elder Scrolls: Legends

The Elder Scrolls: Legends
07. Oktober 2016

Weisheit der Ahnen - Token-Magierkrieger

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The Elder Scrolls: Legends

Beim letzten Mal hatte ich euch meinen geliebten Control-Hexer vorgestellt, aber das ist natürlich nicht mein einziges Kartendeck. Um auf der Rangliste nach oben zu klettern, verwende ich gerne eine stete Rotation. Es gab eine ganze Anzahl von Decks, mit denen ich in der letzten Saison erfolgreich war – zum Beispiel der Token-Magierkrieger, mit dem wir uns heute beschäftigen.

Legends enthält eine Handvoll Karten, die sich auf eine Vielzahl von Kreaturen auswirken. Mit dem Token-Magierkrieger-Deck wollen wir diesen Effekt möglichst gut ausnutzen: Viele seiner Karten bringen mehrere Kreaturen gleichzeitig aufs Schlachtfeld, die dann wiederum von anderen Karten weiter gestärkt werden. Sehen wir uns das Deck mal näher an.

Während unser Hexer-Control-Deck elf legendäre Karten enthielt, sind hier nur neun dabei. Das ist vielleicht kein riesiger Unterschied, aber ihr werdet bemerken, dass viele der erfolgreicheren Decks etwa diese Anzahl von legendären Karten enthalten. Unsere drei Abkömmlinge von Alkosh sind hier eine der größten Bedrohungen. Ganz ehrlich, das ist so ziemlich die beste 1-Magicka-Kreatur im ganzen Spiel (sieht man vielleicht mal von Ungolim dem Lauscher ab). Das einzige Problem mit den Abkömmlingen ist, dass sie leicht Opfer billiger Entfernungszauber werden (Feuerblitz, Hinrichten, Trübwasser-Hexe, usw.). Aber was soll's, denn alle Kreaturen sind für irgendeine Art von Entfernung anfällig – und der Nutzen eines Abkömmlings von Alkosh kann enorm sein.

Das Deck verwendet zwei der besten Entfernungszauber, die es derzeit im Spiel gibt: Durchdringender Speer und der exklusiv Magierkriegern vorbehaltene Edikt von Azura. Es enthält auch Göttlicher Eifer, die vielleicht beste Support-Karte des Spiels, die gerade in so einem Deck Gold wert ist. Eine unserer Hauptstrategien ist es, mehrere Kreaturen gleichzeitig zu erzeugen. Deshalb haben wir 16 Karten dabei, die beim Ausspielen mehr als eine Kreatur aufs Schlachtfeld bringen. Neben Göttlicher Eifer verwenden wir auch Karten wie Bruma-Geschäftemacher und Ausbilderin der 5. Legion, um unsere 1/1-Figuren dann etwas aufzumotzen.

Die Kartenkurve dieses Decks endet schon bei sieben Magicka, was relativ niedrig ist. Es sind aber vier extrem mächtige Siebener-Kreaturen dabei. Über deren Zusammensetzung kann man streiten: Der Knochenkoloss ist ein 5/5 für sieben Magicka, der eine Reihe mit 1/1-Skeletten füllt (aus denen dank seiner besonderen Beschwörung 2/2-Skelette werden). Angesehener Legat ist ein 5/5 für sieben Magicka und erzeugt eine einzelne 1/1-Kreatur. Mal abgesehen von der Anzahl der erzeugten Kreaturen gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen den beiden: Der Angesehene Legat gibt uns auch für jede verbündete Kreatur einen Punkt Gesundheit – aber ist das genug, um einen Legat statt eines dritten Knochenkolosses ins Deck zu stecken? Ich bin mir da nicht so sicher.

Eines müsst ihr immer bedenken, wenn ihr irgendwo eine Deckliste seht: Deren Schöpfer musste vielleicht wegen seiner eingeschränkten Kartenauswahl einige suboptimale Entscheidungen treffen. Wenn der Deckbauer einfach keinen dritten Knochenkoloss hat, dann ist der Angesehene Legat natürlich ein feiner Ersatz. Ihr solltet jede Deckliste ganz unvoreingenommen beurteilen und euch dabei überlegen, wie man sie verbessern könnte. Geht nie davon aus, dass ein bestimmtes Deck schon perfekt ist.

Beim nächsten Mal stelle ich euch wieder ein frisches Deck vor. Bis dahin viel Erfolg mit dem Token-Magierkrieger!

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Frank Lepore

Contributor