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The Elder Scrolls: Legends

The Elder Scrolls: Legends
23. Juni 2016

Deckbau für Einsteiger

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The Elder Scrolls: Legends

Wenn Strategie-Kartenspiele Neuland für euch sind, dürftet ihr bei der Zusammenstellung eures ersten Decks eine Menge Fragen haben: Wie viele Karten sollten im Deck sein?

Wie sollten die Magicka-Kosten ausbalanciert sein? Wie steht's um meine Kartenvielfalt? Die storybasierte Kampagne von The Elder Scrolls: Legends wird so manche Frage beantworten, zudem haben wir hier einige Tipps und Infos, die euch den Spielbeginn erleichtern dürften.

 

Die richtige Deckgröße

Die minimale (und empfohlene) Deckgröße beträgt bei The Elder Scrolls: Legends 50 Karten. Normalerweise sollte man bei Kartenspielen sein Deck so klein wie möglich halten, denn mit der Minimalgröße ist die Chance höher, die besten Karten dann zu ziehen, wenn ihr sie am meisten braucht. Könnt ihr mehr als 50 Karten in einem Deck haben? Klar, bis zu 70 Stück sind erlaubt. Aber um ein konkurrenzfähiges Deck zu bauen, solltet ihr euch erst mal 50 Karten als Ziel setzen.

Ein Attribut ... oder zwei!

Jedes Legends-Deck kann eines oder zwei der fünf Attribute  enthalten, aber nicht mehr. Beide Konfigurationen haben ihre Vorteile. Beschränkt ihr euch auf ein Attribut, dann ist es wahrscheinlicher, dass Karten wie Baron von Tränenstadt ihren Beschwören-Effekt auslösen. Andererseits sind Decks mit zwei Attributen vielseitiger und erlauben den Einsatz von Zweifach-Attribut-Karten. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile, was die bessere Wahl ist, hängt vor allem von eurem Spielstil ab.

Denkt daran, dass neutrale Karten (also Karten ohne ein Attribut) in jedem Deck eingebaut werden dürfen, unabhängig von der Anzahl der Attribute, die das Deck enthält.

 

Drei von jeder Karte, außer ...

Ihr könnt bis zu drei Exemplare von jeder Karte im Deck aufnehmen. Wenn ihr mehrere Exemplare einer Karte habt, erhöht sich dadurch natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass sie in einer Partie auch gezogen wird.

Es kann aber gut sein, dass ihr gar nicht drei Exemplare einer bestimmten Karte wollt. Das ist vor allem bei Karten so, die sechs oder mehr Magicka kosten. Ihr wollt eure Hand nicht mit zu vielen Karten vollstopfen, die sich zu Beginn einer Partie nicht einsetzen lassen. Baut also weniger teure Karten im Deck ein, um das zu vermeiden.

Es gibt auch einen Kartentyp, von dem ihr gar nicht drei Kopien aufnehmen dürft ...

 

Einzigartige!

Einige der stärksten Karten im Spiel fallen in die Kategorie der Einzigartigen. Das sind sie auch in Bezug auf die Elder-Scrolls-Geschichte, schließlich macht es wenig Sinn, mehrere Lucien Lachances in einem Deck zu haben! Von einzigartigen Karten darf sich jeweils nur eine Kopie im Deck befinden, außerdem müssen sie zu den gewählten Deck-Attributen passen.

 

Die Magicka-Kurve kriegen

Bei der Zusammenstellung eines Decks solltet ihr immer auf die Magicka-Kurve achten. Normalerweise wollt ihr eine kleine Anzahl von Karten, die null oder ein Magicka kosten, eine große Menge an Zweiern, Dreier, Vierern und Fünfern sowie wenige Karten, die sechs oder mehr Magicka erfordern. Das Resultat wäre etwas, das wie eine Glockenkurve für euer Deck aussieht.

Bei vielen Partien ist im Bereich zwischen zwei und fünf Magicka am meisten los. Wie erwähnt solltet ihr vermeiden, dass eure Hand zu Beginn mit Karten belegt ist, die ihr erst später im Spiel verwenden könnt. Zugleich wäre es schlecht, wenn euch im Verlauf der Partie die Puste ausgeht, weil ihr lauter schwache Billig-Karten zieht. Normalerweise seid ihr mit einem hohen Anteil von Karten im Kostenbereich von zwei bis fünf Magicka auf der sicheren Seite.

Ausnahmen bestätigen die Regel: Manchmal wollt ihr vielleicht ein besonders aggressives Deck verwenden, das viele Einser- und Zweier-Karten hat, aber alles meidet, das mehr als vier oder fünf Magicka kostet.

Das ist nur die Spitze des Eisbergs in Sachen Deckbau bei The Elder Scrolls: Legends. Im Laufe der Kampagne lernt ihr immer mehr grundlegende Deckstrategien kennen und darüber hinaus werden wir unsere Legends-Serie in den kommenden Wochen mit fortgeschrittenen Tipps fortsetzen.

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Frank Lepore

Contributor