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Dishonored: Death of the Outsider

Dishonored: Death of the Outsider
28. August 2017

Dishonored: Der Tod des Outsiders – Aufträge für fleißige Söldner

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Dishonored: Death of the Outsider

Billie Lurk sieht die Welt aus einer ganz anderen Perspektive als Emily Kaldwin oder Corvo Attano.

Corvo ließ die dunklen Gassen von Karnaca hinter sich und wurde zum Kaiserlichen Schutzherrn, Emily ist als Thronerbin aufgewachsen. Doch Billie hat ihr ganzes Leben in den Schatten verbracht: erst als Straßenkind, dann als Auftragskiller und selbst während ihrer Schmugglerlaufbahn, als Kapitänin der Dreadful Wale in Dishonored 2. Billie hat nie ein geborgenes Leben geführt. Sie tut alles, um zu überleben – und das bedeutet manchmal auch, jemanden gegen Bezahlung auszuschalten. Daran hat sich in Dishonored: Der Tod des Outsiders nichts geändert.

"Billie hat einige größere Veränderungen durchgemacht, sie ist jetzt gewissermaßen eine übernatürliche Agentin – ähnlich wie zuvor Corvo, Daud oder Emily", so Creative Director Harvey Smith, "Aber Billie hat einen anderen Standpunkt als Corvo oder Emily, sie gehört nicht zum Kaiserlichen Hof. Billie ähnelt mehr ihrem Mentor Daud, sie ist eine Assassine. Für sie ist es normal, dass manche Leute einfach beseitigt werden müssen – es gibt keinen anderen Weg."

Dafür gibt es das Auftragssystem. Bei Der Tod des Outsiders erwarten euch nicht nur Nebenmissionen, die ihr bei der Erkundung der Spielwelt aufdeckt. Billie kann auch eine Missionspause einlegen und den Bürgern von Karnaca bei der Lösung ihrer Probleme helfen – zum richtigen Preis, versteht sich. Kassiert großzügige Belohnungen und erfahrt mehr über das Leben der Einwohner, ein bisschen Mord und Totschlag gehören einfach dazu. Wer will schon seine Drecksarbeit selber erledigen, wenn er jemanden wie Billie Lurk bezahlen kann, die sich fachmännisch darum kümmert?

"Aufträge sind ein neues System, das sich die Arkane-Teammitglieder im französischen Lyon ausdachten", erklärt Smith, "Wir hatten das Gefühl, dass Söldneraufträge gut zu Billie passen würden. Ähnlich wie bei Knife of Dunwall und The Brigmore Witches das Spielsystem der Gefallen bei Daud Sinn ergab: Daud hatte jahrelang eine Unterwelt-Organisation geleitet und da gab es wohl eine Menge Leute, die ihm etwas schuldeten. Aufträge findet ihr meist in den Schwarzmärkten von Karnaca. Sie sind oft ausgefallener und merkwürdiger als die meisten Dishonored-Missionen."

Dienstleistungsgesellschaft

Neulich konnten wir Der Tod des Outsiders selber anspielen. Die Demo entführte uns in den Oberen Cyriabezirk, ein neues Gebiet von Karnaca, das die Spieler erkunden können. Bevor wir uns mit der aktuellen Mission beschäftigten, statteten wir zunächst dem Schwarzmarkt einen Besuch ab. Hier nahmen wir vier Aufträge an, um diesen neuen Schauplatz besser kennenzulernen. Jeder Auftrag führte uns in eine andere Ecke des Oberen Cyriabezirks und stellte uns vor abwechslungsreiche Aufgaben.

  • Entführung des Barkeepers. Der Spector Club ist ein exklusives Etablissement der Augenlosen, einer neuen Fraktion in Der Tod des Outsiders. Dummerweise hat sich der Barkeeper einige Feinde gemacht: Jemand möchte, dass der gute Mann für ein Weilchen verschwindet, damit er über seine Missetaten nachdenken kann. Bei diesem Auftrag sollen wir den Barkeeper aus einem belebten Club entführen und ihn – wohlgemerkt lebend – in einer Kiste auf einem Hausdach deponieren.
  • Tod dem Pantomimen. Jemand in Karnaca scheint Pantomimen wirklich nicht zu mögen. Lassen wir einen gewissen Pantomimen von der Bildfläche verschwinden, sodass es wie ein Unfall aussieht, winkt eine üppige Belohnung. Praktischerweise pflegt er seine stumme Kunst in der Nähe eines Orts zum Besten zu geben, der sich bei Selbstmördern großer Beliebtheit erfreut. (Smith verrät uns, dass dies wohl sein Lieblingsauftrag im ganzen Spiel ist).
  • Belästigung am Arbeitsplatz. Ein Bankangestellter hat genug davon, dass er regelmäßig bedroht wird. Die Frau, die ihn schikaniert, scheint für jemand anderen zu arbeiten. Wir beschatten diese lästige "Kundin", damit sie uns zu ihren Geschäftspartnern führt, die alle ausgeschaltet werden müssen. Das ist eine prima Gelegenheit, unsere neue Weitblick-Kraft auszuprobieren, um die Dame zu markieren und so nicht aus den Augen zu verlieren.
  • Der verschwundene Bruder. Ein Mann verschwindet und die einzige Spur führt in den Spector Club. Wir müssen den Club durchsuchen, den Vermissten ausfindig machen und ihn bei der Hütte seines Bruders am Kanal abliefern. Es könnte nur knifflig sein, ihn aus dem Club zu lotsen, ohne Aufsehen zu erregen.

"Bei jedem neuen Dishonored-Spiel versuchen wir interessante neue Ideen einzuführen", erklärt Smith, "Mit ihrem Gefühl und ihren Spielmechaniken geben Aufträge den Spielern etwas Spaßiges zu tun. Aufträge locken die Spieler oft weg von der Hauptmission in einen anderen Teil der Welt, der neue Informationen zutage fördert. Wenn sie dann zu der Hauptaufgabe zurückkehren, sehen sie manche Situationen aus einer anderen Perspektive."

Aufträge gehen auch mal schief, aber deshalb endet das Spiel nicht. Es bedeutet lediglich, dass ihr für eure Mühen nicht entlohnt werdet. Halb so wild, ihr könnt die Mission bei einem zweiten Spieldurchlauf erneut versuchen. Dann vielleicht mit Hilfe von Neue Kräfte+, einem neuen Modus, über den wir in den nächsten Wochen mehr verraten werden. In Karnaca haben Söldner eben alle Hände voll zu tun.

Dishonored: Der Tod des Outsiders erscheint am 15. September 2017 für PlayStation 4, Xbox One und PC.

Alles Wissenswerte rund um Dishonored: Der Tod des Outsiders findet ihr in diesen Artikeln und Videos:
Dishonored: Der Tod des Outsiders – Wer ist Billie Lurk?
Was ist Dishonored: Der Tod des Outsiders?
Dishonored: Der Tod des Outsiders – Gameplay-Trailer
Dishonored: Der Tod des Outsiders enthüllt

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Anne Lewis

Sr. Global Content Lead