
DOOM® Eternal
Top 5 DOOM-Level – #2: Suburbs (DOOM II)
DOOM® Eternal
*Ja ja, schon klar: Fragt man 20 verschiedene Leute nach ihren fünf Lieblingsleveln der DOOM-Reihe, bekommt man vermutlich 100 verschiedene Antworten.
Jede Karte hat ihre Vorzüge, und keine zwei Spieler gehen identisch an DOOM heran. Davon mal abgesehen gibt es einfach Level, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, was an ihrem Überraschungsfaktor, der Herausforderung oder einfach mordsmäßig schlauem Design liegt.*
2. Suburbs – DOOM II
Okay, diese Karte sieht nicht wirklich nach einem normalen Abstecher in die Vororte aus. Aber irgendetwas an den offenen Flächen und dem organischen Layout fühlt sich nach viel Rasen, von Bäumen gesäumten Straßen und fröhlichen Hausfrauen mit Kinderwägen an. Also, gesetzt den Fall, der Rasen ist Säure, die Bäume wollen einen tot sehen und die Babys sind Dämonen.
Aber nicht nur dieses Feeling macht das Level zum Überflieger – es ist auch das non-lineare Design. Dank der offenen Flächen gibt es viel Bewegung vor und zurück. Aktivität in einem Teil der Karte tritt Aktivität in einem anderen los. Man muss also jede Ecke durchforsten und wird dafür mit überraschenden Ergebnissen belohnt.
Ein besonders denkwürdiger Moment: Sobald sich der Spieler den blauen Schlüssel geschnappt hat, dreht er sich siegessicher um, nur um zu bemerken, dass sich dutzende Imps, verstärkt durch Cacodemons und Mancuben, in den eigenen toten Winkel teleportiert haben.
Doch noch wichtiger ist, dass dieses offene Design dem Spieler ermöglicht, sich jeder Herausforderung in selbst festgelegter Reihenfolge zu widmen und alles zu erkunden, ohne zu fürchten, dass Gegner hinter jeder Ecke lauern. Heutzutage ist sowas für uns selbstverständlich, aber damals war das revolutionär. Und diese bahnbrechende Entwicklung kann hervorragend in den Suburbs von DOOM II beobachtet werden.