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Buy GameThe Elder Scrolls Online - Reiseführer für die Sommersend-Inseln
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Buy GameAh, die Sommersend-Inseln.
Üppige Vegetation, gemäßigtes Klima, kristallklares Wasser und staunenerregende Ausblicke – die Inseln haben alles, was ein Reiseziel für den anspruchsvollen Bewohner Tamriels haben muss. Das Problem ist, dass von den drei Hauptinseln der Kette nur Auridon Reisende auch wirklich akzeptierte. Das eigentliche Sommersend war jahrhundertelang per Dekret bis in alle Zeit nur Hochelfen vorbehalten, für die es die Heimat ihrer Ahnen darstellt. (Und was die dritte Insel, Artaeum, anbelangt, nun ja. Sagen wir einfach, von hier aus gelangt ihr nicht dorthin.)
Doch zu eurem Glück, Reisende, ändert sich dies gerade. Denn in Summerset, dem neuesten Kapitel von „The Elder Scrolls Online“, hat Königin Ayrenn vom Aldmeri-Dominion per Dekret erlassen, dass die Grenzen von Sommersend endlich geöffnet werden. Zum ersten Mal seit 1994 „The Elder Scrolls: Arena“ veröffentlicht wurde, könnt ihr diese ausgedehnte und faszinierende Insel erkunden. Und das erwartet euch auf dieser geschichtsträchtigen Insel.
Interessante Orte
Das Juwel von Sommersend ist seine Hauptstadt, Alinor. Die weitläufige und majestätische Stadt an der Westküste von Sommersend ist der Sitz des Königlichen Palastes, in dem die Stellvertrende Königin Alwinarwe, Ayrenns Cousine und Regentin der Insel, residiert. Seine märchenhafte Architektur und umwerfenden Ausblicke machen Alinor zu einem Reiseziel, das man nicht so schnell vergisst.

An der gegenüberliegenden Küste liegt die Stadt Schimmerheim. Sie steht Alinor in ihrer majestätischen Architektur in nichts nach, ist jedoch gewissermaßen die kleinere Version der Hauptstadt. Ihr Grundriss erlaubt es Reisenden, ihre steilen Straßen bis zum Kloster der gleichmütigen Harmonie emporzusteigen, welches den Rest der Stadt überblickt. Darunter kann man die nahegelegene Schimmerheim-Hafensektion sehen, die von den Wurzeln als Handelsstadt kündet.
Und dann gibt es noch Lillandril an der Nordwestküste. Als Sitz des Kollegs der Sapiarchen ist Lillandril ein Ort des Lernens, an dem mächtige Magier darin unterrichtet werden, den nahegelegenen Kristallturm zu unterhalten und zu beschützen. Er fungiert als Versammlungsort und mystisches Zentrum dieser idyllischen Inseln.

Reisende, die sich etwas mit der Geschichte der Altmer auskennen, mögen sich fragen, weshalb Wolkenruh und Sonnenfeste in dieser Aufzählung fehlen. Traurigerweise wurden beide von ruchlosen Mächten besetzt, weshalb ein Besuch dieser Städte nicht empfohlen wird, es sei denn, ihr gehört zu den tapfersten und am besten ausgerüsteten Reisenden.
Natürlich ist dies keine vollständige Liste an Zielen. Auf Sommersend gibt es reichlich Dinge zu sehen und zu erleben, die außerhalb der Städte liegen. Da wäre beispielsweise die Akademie der Illumination, eine Universität der Magie in der Nähe von Lillandril, oder Sil-Var-Woad, ein pittoresker Zoo an der Südostküste, der alle möglichen Arten ungewöhnlicher Kreaturen beherbergt. Wer Entspannung sucht, kann nach Rellenthil reisen und eine Vorstellung des hoch gepriesenen aber rätselhaften Hauses der Träumereien genießen. Und verpasst nicht die unerschütterliche Cey-Tarn-Feste oder die feucht-warme Insel Korallwasten. Zusammengenommen nehmen Sommersend und seine umliegenden Inseln mehr Raum ein als ganz Vvardenfell, womit dem Reisenden reichlich neue Sehenswürdigkeiten und Beschäftigungen geboten sein sollten.

Noch ein Wort zu Artaeum. Die drittgrößte der Sommersend-Inseln ist die Heimat des Psijik-Ordens, einer enorm mächtigen Gruppe Magiewirkender, die sogar in der Lage sind, die Zeit selbst bis zu einem gewissen Grade zu kontrollieren. Um sicherzustellen, dass diese Macht in vertrauenswürdigen Händen bleibt, hat der Orden die gesamte Insel Artaeum vollständig außerhalb von Tamriel gebracht. (Oder vielleicht auch außerhalb der Zeit. Oder einfach nur aus dem Sichtfeld. Da weichen die Berichte voneinander ab.) Nur so viel soll gesagt sein: Es ist eher unwahrscheinlich, dass der durchschnittliche Reisende die Chance erhält, die ländlichen Wiesen, uralten Ruinen und den mystischen Turm Ceporah zu Gesicht zu bekommen. Solltet ihr euch eine Einladung auf diese geheimnisvolle Insel verdienen, könnt ihr euch sehr, sehr glücklich schätzen.

Einheimische Tierwelt
Mögen viele Pflanzen und Kreaturen von Sommersend jenen vertraut vorkommen, die das nahe gelegene Auridon besucht haben, beheimatet die Insel jedoch einige Tierarten, die außerhalb ihrer Gestade (wenn überhaupt) nur sehr selten vorzufinden sind. Denkt nur an den majestätischen Greif, der auf den ersten Blick wie eine Kreuzung zwischen Löwe und Adler erscheint. In seltenen Fällen wurden diese Kreaturen von Hochelfen, die qualifiziert – und mutig – genug waren, gezähmt, doch wehe dem Reisenden oder Fremden, der ihnen in der Wildnis über den Weg läuft.

Ebenso beachtenswert sind die wunderschönen und tödlichen Indrik. Diese hirschartigen Kreaturen besitzen ein einzelnes Horn inmitten eines kunstvoll gewundenen Geweihs. Indrik sind überraschend intelligent und in der Tat sogar fähig, Magie zu wirken, um sich aus Gefahrensituationen zu bringen – oder auch alles und jeden zu überraschen.

Und für jene mit einer eher herpetologischen Neigung wären da auch noch die Riesensalamander. Diese farbenprächtigen Amphibien können elementare Energie kanalisieren und sie als Welle gegen Angreifer richten. Reisende tun gut daran, sie nur aus sicherer Distanz zu beobachten.
Tatsächlich sollte man diesen Ratschlag für so gut wie jede Form der Fauna auf Sommersend beherzigen, angefangen bei den gewaltigen Riffnattern bis hin zu den Riesenspinnen, die die … eher weniger einladenden Winkel der Insel bevölkern. Glücklicherweise ist Sommersend auch Heimat zahlreicher weniger gefährlicher Spezies, wie den Alinor-Ringbeutler, den scheuen Springbock oder die farbenfrohen Korallenkrabben.

Erwähnenswerte Persönlichkeiten
Natürlich bevölkern die Insel auch viele bedeutende Geschöpfe der sich selbst bewussten Art, also Leute. Bereits Erwähnung fand die stellvertretende Königin Alwinarwe, rechte Hand und Stimme ihrer Cousine, während Königin Ayrenn Hof in Eldenwurz hält. Ihre Hoheit verweilt im Königlichen Palast hoch über der Stadt Alinor. Plant unbedingt Zeit ein, um den spektakulären Ausblick zu genießen.
In Schimmerheim könnten Reisende auch dazu verleitet sein, Sippenfürstin Avinisse, die über die Stadt regiert, ihren Respekt zu zollen. Allerdings empfiehlt sich das weniger, denn Berichten zufolge sind die Sippenfürstin und die Königin bezüglich der Öffnung der Grenzen unterschiedlicher Meinung. Mit Hilfe von Aldarch Tilcalar, Kopf des Klosters der gleichmütigen Harmonie, hat die Sippenfürstin einen strikten Untersuchungsprozess für alle Neuankömmlinge auf der Insel eingeführt. Im Idealfall meidet man die ganze Sache lieber vollständig.
Glücklicherweise können geschickte Reisende Experten anheuern, um solche intrikaten politischen Minenfelder zu umschiffen. Der berüchtigte Khajiit Razum-dar, eines der Augen der Königin, wurde auf der ganzen Insel erblickt, wo er vermutlich die Einhaltung des Erlasses der Königin überwachen soll. Natürlich kann man nicht annehmen, dass er Zeit für jeden Reisenden findet, aber jene, deren Ziele sich mit denen der Königin überdecken (oder den gerissenen Khajiit schon von anderswo kennen), könnten von Razum-dar bereitwillig Hilfe erhalten.

Für die unglaublich seltene Chance, dass ihr euch auf Artaeum wiederfinden solltet, empfiehlt es sich, ein Auge nach Ritenmeister Iachesis offen zu halten. Der Anführer des Psijik-Ordens gehört zu den ältesten und mächtigsten Magiern der Geschichte, was schon einiges aussagt. Solltet ihr euch in seiner erhabenen Gesellschaft befinden, erweist ihm allen nötigen Respekt.
Natürlich beheimatet eine Insel mit einer so umfassenden Geschichte viele weitere Charaktere, die man unmöglich alle aufzählen könnte, aber vergessen wir da nicht eine weitere bedeutsame Person: euch, den Reisenden. Euer Besuch auf dieser lange geschützten Insel ist nicht minder historisch bedeutend. Ihr und eure Mitreisenden werden bei eurem Aufenthalt sicherlich viel erleben und euch wünschen, euren Aufenthalt zu verlängern. Und auch wenn der Zufluss neuer Besucher ohne Zweifel einiges an Aufruhr verursachen wird, so sollte es nichts geben, dem ihr euch nicht stellen können werdet.
Aber vielleicht wollt ihr doch einige Seelensteine einpacken, nur um ganz sicher zu sein.