
The Elder Scrolls: Legends
The Elder Scrolls: Legends startet in die Open Beta
The Elder Scrolls: Legends
Richtig gelesen: Unser digitales Kartenspiel The Elder Scrolls: Legends ist jetzt in der Open Beta, wodurch jeder es kostenlos herunterladen und spielen kann.
Ihr müsst nichts bezahlen und auch nicht auf einer Warteliste ausharren. Holt euch einfach den Bethesda.net Launcher, legt ein Konto an und schon könnt ihr loslegen.
Seit die Vertraulichkeitsvereinbarung für die Teilnehmer der Closed Beta aufgehoben wurde, haben viele Fans Video-Streams veröffentlicht oder in unseren forums über das Spiel diskutiert. Jetzt hat jeder die Gelegenheit, das Elder-Scrolls-Universum auf eine völlig neue Weise zu erleben. Ihr habt noch nicht viel von dem Spiel gesehen und fragt euch, ob ihr es ausprobieren sollt? Hier sind einige gute Gründe, warum sich Legends von anderen Kartenspielen unterscheidet und für mehr Abwechslung und Strategie sorgt.
Reihen
Die Verwendung von Reihen hat weitreichende Auswirkungen. Ihr könnt dadurch um große Bedrohungen herum spielen, mit denen ihr euch noch nicht auseinandersetzen wollt. In einer Schatten-Reihe platzierte Kreaturen werden nicht sofort von eurem Gegner angegriffen. Ihr müsst beim Ausspielen abwägen, ob ihr eure Einheiten auf beide Reihen verteilt oder sie lieber in einer konzentriert – schließlich gibt es Karten, die sich nur auf Kreaturen innerhalb einer Reihe auswirken. Das sorgt für viel zusätzliche Vielfalt und strategische Tiefe. Außerdem könnt ihr sowohl im Geschichten-Modus als auch den PvE-Duellen von Kampf und Arena auf weitere Reihen-Konfigurationen treffen, die sich auf die Spielweise auswirken und für eine nette Abwechslung sorgen. Durch die Verknüpfung von Unterstützung-Karten mit Reihen-Effekten könnt ihr einige eurer wichtigen Karten vor Angriffen bewahren, was zusätzliche Strategien und Spielmuster ermöglicht.
Runen und Prophezeiung
Mächtige Aggro-Strategien sind in unserem Spiel auf jeden Fall umsetzbar, allerdings gibt es dank der Runen zusätzliche Interaktionsmöglichkeiten und nicht zuletzt mehr Spannung. Runen geben dem Verteidiger einen Kartenvorteil, und durch die Prophezeiungen kommt mehr Spannung ins Spiel. Bei unseren Streams gab es immer wieder Kommentare wie: "Du hast Lethal verpasst." Aber oft war das nicht der Fall. Ja, ich hatte Kreaturen, die theoretisch genug Schaden verursachen könnten, um meinen Gegner zu töten. Aber wenn euer Gegner möglicherweise eine Prophezeiung ziehen könnte, sollte man besser Abstand nehmen von einer einseitig aggressiven Spielweise. Sicher, manchmal kann man sich den Sieg mit purer Gewalt holen. Aber bis die letzte Rune zerbrochen ist, kann der Gegner immer noch das Blatt zu seinen Gunsten wenden.
Prophezeiungen machen die Zusammenstellung des Decks interessant. Wie viele sollte man mitnehmen? In einem Control-Deck bringe ich gerne 10 oder mehr unter, in einem Aggro-Deck hingegen weniger. Schließlich plane ich bei einem Aggro-Deck nicht, von meinem Gegner besonders viel einstecken zu müssen. Aber selbst dann packe ich vielleicht ein paar ein, um das Ruder herumzureißen, sollte ich im weiteren Spielverlauf einmal zurückliegen. Ob ich mit einem Control-Deck früh viel Schaden erleide oder mit einem Aggro-Deck ein Quäntchen zusätzlichen Schaden verursachen will, durch eine Rune eine Prophezeiung zu ziehen, ist immer ein gutes Gefühl. Immerhin darf man während des gegnerischen Zugs eine Karte ausspielen – noch dazu kostenlos. Also nochmal, genau diese Mechanismen sollte man bedenken, bevor man "du hast Lethal verpasst" sagt.

Attribute und Deckbau
Bei der Deckzusammenstellung habt ihr die Wahl zwischen zehn verschiedenen Attributskombinationen. Ein Mono-Deck, das sich auf eine einzige Attributsfarbe beschränkt, ist auch eine machbare Option. Dann gibt es noch die farblosen Karten, die ihr in jedem dieser 15 Decktypen einbauen könnt. Wenn ihr mit dem Deckplaner experimentiert und auf andere Spieler trefft, werdet ihr deshalb eine große Deck-Vielfalt erleben. Obendrein gibt es innerhalb dieser verschiedenen Farbkombinationen noch mehrere unterschiedliche Deck-Archetypen.
Ich habe zum Beispiel ein Geschicklichkeit/Willenskraft-Deck, das sehr aggressiv ist. Es konzentriert sich auf die Dieb-Mechanik und das Ausschalten meines Gegners, noch bevor er sich auf dem Spielbrett etablieren kann. Dann gibt es ein anderes Geschicklichkeit/Willenskraft-Deck, welches ich gebaut habe, das mehr auf "Midrange" und Kontrolle aus ist. Es setzt auf Entfernung, Prophezeiung-Karten, Wächter und so weiter. Und dann habe ich sogar damit begonnen, eine Variante rund um die Entzug-Mechanik zu bauen, um Lebenspunkte und einige Synergien zu erhalten, die damit zusammenhängen.
Ihr habt beim Deckbau also die Wahl zwischen zahlreichen Farbkombinationen, die wiederum als Ausgangsbasis für verschiedene Spielstil-Ansätze dienen, wodurch sich eine Menge Vielfalt ergibt.

Ränge
Unterschätzt nicht die Tatsache, dass ihr durch Niederlagen in Versus-Kämpfen keine Ranglistenplätze verlieren könnt. Dadurch müsst ihr euch nicht um den "Verlust" eures Fortschritts sorgen, falls ihr mal auf einen anderen Decktyp wechseln wollt. Wenn ihr Rang 5 erreicht, dann mit einem anderen Deck experimentiert und dadurch 20 Partien am Stück verliert, dann macht das nichts – ihr bleibt weiterhin auf Rang 5.
Deckgröße
Im Kampf-Spielmodus verwendet ihr selbst zusammengestellte Decks, die aus satten 50 Karten bestehen. Ihr könnt also mit einer größeren Kartenvielfalt arbeiten, was sich darauf auswirkt, wie gespielt wird. Von Partie zu Partie erlebt ihr unterschiedlichere Zusammenstellungen, statt ständig dieselben Karten zu sehen.
Wenn das für euch verlockend klingt, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um The Elder Scrolls: Legends selbst auszuprobieren.
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Weitere Informationen zu The Elder Scrolls: Legends findet ihr in diesen Artikeln:
Was ist The Elder Scrolls: Legends?
The Elder Scrolls: Legends - Einsteiger-Guide für Kämpfe
The Elder Scrolls: Legends – Offenbarung einer Prophezeiung
The Elder Scrolls: Legends – Lernt die Völker kennen