

Prey
Prey – Das neue Gameplay-Video im Detail

Prey
Fähigkeiten.
Werkzeuge. Waffen. Aliens. Und dazu eine riesige Raumstation. Arkane Studios mischt in seinem neuen Science-Fiction-Thriller Simulation und Story, versetzt euch in eine sorgsam ausgeklügelte Welt – und lässt euch dann los, damit ihr spielen könnt, wie ihr wollt. Seht euch knapp neun Minuten pures Prey-Gameplay-Video mit Kommentaren von Creative Director Raphael Colantonio und Lead Designer Ricardo Bare an.
Hier gibt es so viel zu sehen, dass sich wiederholtes Anschauen des Videos lohnt. Um euch beim Aufdecken aller Details des Gameplay-Walkthroughs zu helfen, haben wir eine Liste mit sieben Beobachtungen zusammengestellt.
Neo-Deco-Raumstation
Willkommen auf der Talos I, einer riesigen Raumstation, die ihr nach Herzenslust erforschen könnt. Das Arkane-Team bezeichnet Prey oft als "Open Space Station"-Spiel.
Was euch vermutlich als Erstes auffällt: Die Talos I sieht anders aus als andere Raumstationen, wie man sie aus Filmen oder Spielen kennt. Die prächtig ausgestatteten Räumlichkeiten enthalten verschiedenste Stilelemente von Art Déco bis Modernismus, voller liebevoller Details und Feinheiten. Dafür gibt es einen guten Grund: Die Station wurde über mehrere Generationen hinweg erbaut, von der Kennedy-Ära bis zur nahen Zukunft. Eine Übersicht der Entwicklung der Talos I enthält der Artikel "Prey – Die Geschichte von TranStar".
Volle Kraft
Zu Beginn der Gameplay-Demo findet ihr eine Neuromod, durch die ihr eure Fähigkeiten verbessert (und richtig, die Nadeln gehen ins Auge). Verschiedene Verbesserungsbäume – einige auf Alien-Basis, andere menschlich – sorgen für ein breites Spektrum an Anpassungsoptionen. Alien-Kräfte lernt ihr von den Aliens selbst. Einige der Fähigkeiten, die wir in der Demo gesehen haben:
- Mimikry. Nehmt die Gestalt einer Vielzahl von Spielobjekten an. Setzt Mimikry kreativ ein, um an Hindernissen vorbei zu schleichen, Gegner auszutricksen oder – wie in der Demo gezeigt – Bereiche zu betreten, die sonst unzugänglich wären.
- Thermalbombe. Beschießt eure Gegner mit superheißem Plasma, das innerhalb eines bestimmten Bereichs Feuerschaden verursacht.
- Kinetische Explosion. Eine weitere Fähigkeit mit Flächenwirkung, doch hier wird physischer Schaden angerichtet. Auch sehr nützlich, um Aliens oder Gegenstände herum zu schubsen.
- Hebelkraft. Hebt schwere Objekte hoch, um den Weg freizumachen. Oder missbraucht diese Objekte als Waffen und werft sie Gegnern an den Kopf.
Kreative Spieler können Fähigkeiten auf raffinierte Weise kombinieren. Ein Beispiel aus der Demo: Mit Mimikry in ein kleines Objekt verwandeln und sich dann per Kinetische Explosion auf eine erhöhte Ebene befördern.
Kleine Warnung: Wenn ihr immer mehr Alien-Neuromods installiert, könnte dies die Aufmerksamkeit gewisser Aliens wie dem riesigen Albtraum erregen ...
Lernt die Typhon kennen
Apropos Aliens: Auf der Talos I gibt es ein ganzes Ökosystem, feindliche Aliens durchstreifen die Station. Sehen wir uns die drei Typhon-Aliens näher an, die in der Demo gezeigt wurden:
- Mimic. Kleine, spinnenähnliche Kreaturen, die sich durch Verwandlung tarnen. Mimics können zum Beispiel die Gestalt von Mülltonnen, Waffen, Kaffeetassen, Aschenbechern oder Stühlen annehmen. Sie sind schwer zu erkennen, aber es gibt einen kleinen Anhaltspunkt: Wenn ihr mehrere identische Objekte dicht beieinander seht, solltet ihr Vorsicht walten lassen.
- Phantom. Diese humanoiden Typhon sind schnell, aggressiv und gefährlich.
- Albtraum. Der Name sagt alles. Wenn ihr den Albtraum seht, ist Abhauen manchmal ratsamer als Kämpfen …
Aber Aliens sind nicht die einzige Bedrohung an Bord der Talos I. Ihr trefft auch auf als Operator bezeichnete Robothelfer, die in der Demo gezeigt wurden. Dazu kommen alle möglichen anderen Gefahren.

GLOO haftet im Nu
Zu Beginn des Spiels findet ihr eine GLOO-Kanone. Diese ist eines der wichtigsten Hilfsmittel in Prey. Verwendet sie als Waffe und setzt Gegner in der klebrigen Substanz fest, um sie dann in Stücke zu hauen (Warnung: Das klappt nicht mit allen Alien-Typen …). Ihr könnt die GLOO-Kanone auch als Fortbewegungshilfe nutzen, um neue Abschnitte zu erreichen. Oder ihr versiegelt mit ihr Rohre, aus denen Flammen lodern, um unbeschadet an ihnen vorbeizukommen.
Zum Schießen
Euch stehen nicht nur GLOO-Kanonen und eure Fähigkeiten zur Verfügung. Auf der Talos I gibt es auch Waffen, aber sie sind selten und ihr müsst euch schon etwas anstrengen, um sie zu finden. Zwei Modelle wurden in der Demo gezeigt: Die Schrotflinte ist ebenso nützlich wie die schallgedämpfte Pistole. Waffen können sich abnutzen, wodurch es schwerer fällt, sich auf sie zu verlassen.
Selber machen
Ihr könnt auch eure eigenen Waffen basteln – und so einiges mehr: Mit einem Fabrikator-Plan und den passenden Ressourcen lässt sich fast alles im Spiel herstellen. Denkt dabei an die Recycler-Ladung: Eine Art Granate, die Gegenstände in ihre Ressourcen-Bestandteile zerlegt. Die Recycler-Ladung ist auch als Waffe verwendbar oder erweist sich vielleicht als nützlich, wenn ihr euch einen Weg durch überhäufte Bereiche bahnen wollt.
In der Demo findet ihr einen Fabrikator-Plan für das Artax-Antriebssystem, das im nahen Fabrikator hergestellt wird. Ihr benötigt den Antrieb, um die Spielwelt außerhalb der Station zu erforschen. Er kann auch im Inneren eingesetzt werden, um größere Sprünge von einer Plattform zur anderen zu machen.
Geht mal raus
Am Ende der Demo verlasst ihr die Talos I, um Dr. Lorenzo Calvino zu finden. Die gesamte Station ist voll modelliert, sowohl ihr Innenbereich als auch die Umgebung. Ihr betretet den Weltraum nicht nur zum Erreichen bestimmter Ziele, sondern nutzt ihn auch, um von einem Schauplatz zum anderen zu gelangen – oder beim Erkunden alle möglichen Geheimnisse zu entdecken.

In diesen Artikeln und Videos erfahrt ihr mehr über Prey:
Prey – Talos I & die "Neo-Deco"-Zukunft
Prey – Die Geschichte von TranStar
Prey – Gestatten: Frau Morgan Yu
Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske, Prey und das Arkane-Prinzip