

Prey
Prey auf der QuakeCon 2016 – Erste Gameplay-Demo und neuer Trailer

Prey
Ihr befindet euch an Bord der Talos I, einer hochmodernen Forschungsstation, die um die Erde kreist.
Als eine außerirdische Lebensform (bekannt als Typhon) aus ihrem Gefängnis entkommt, werdet ihr mit einer Welt voller Gefahren konfrontiert. Es ist eure Aufgabe, euch dieser Bedrohung zu stellen, die im Begriff ist, die Raumstation zu übernehmen. Nutzt euren Verstand, die vielen geheimnisvollen Fähigkeiten und nicht zuletzt die einzigartigen Waffen und Werkzeuge, die ihr an Bord von Talos I findet. Das ist Prey, Arkane Studios mutige Neuinterpretation der Franchise.
Prey spielt in einer alternativen Zukunft und versetzt euch in die Uniform von Morgan Yu, die Versuchsperson moralisch fragwürdiger Experimente, die euch außerirdische Kräfte verleihen sollen. Auf der QuakeCon 2016 gewährten Arkanes Co-Creative Director Raphael Colantonio und Lead Designer Ricardo Bare einen ersten Blick auf das Gameplay von Prey, gefolgt von der Weltpremiere des ersten offiziellen Gameplay-Trailers, den ihr euch jetzt hier ansehen könnt.
Zusätzlich zum Trailer zeigten Colantonio und Bare auch eine ausführliche Gameplay-Demo. Diese Präsentation fand exklusiv für Besucher der QuakeCon und nur hinter verschlossenen Türen statt. Daher haben wir für euch eine komplette Zusammenfassung der gezeigten Spielszenen, die neuen Aufschluss darüber geben, wie sich Prey spielt.
Invasion auf der Raumstation
Typhon durchstreifen die Gänge von Talos I und jagen die verbleibenden Menschen. Wie ihr mit diesen Kreaturen umgehen wollt, liegt ganz an euch: Ihr könnt versuchen unbemerkt zu bleiben, Geheimgänge zu finden und durch Einsatz von Werkzeugen und Fähigkeiten unnötige Konfrontationen vermeiden. Die Station an sich ist eine vollständig zusammenhängende Welt. Talos I kann von Anfang an in seiner Gänze erforscht werden ... vorausgesetzt ihr findet einen Weg, dorthin zu gelangen.
Welchen Pfad ihr auch einschlagt, an allen Ecken erwarten euch Gefahren. Ein wichtiges Hilfsmittel bei eurem Kampf ums Überleben sind die Neuromods, die über die Station verstreut sind und euch Kräfte außerirdischen Ursprungs verleihen.
Ihr trefft auf verschiedene Typhon-Typen, die sehr unterschiedliche Kräfte besitzen und deshalb verschiedene Vorgehensweisen erfordern. Die Mimics können sich tarnen, um wie gewöhnliche Objekte in der Umgebung auszusehen. Mit der angeborenen Begabung, euch völlig unvorbereitet erwischen zu können, sind diese Außerirdischen viel gefährlicher, als es ihre überschaubare Größe vermuten lässt. Achtet auf doppelte Objekte in der Umgebung: Man weiß nie genau, ob dieser Bürostuhl oder jener Mülleimer nicht ein Mimic ist, der nur darauf wartet, euch anzuspringen.
Phantoms sind erheblich größer als Mimics, wenn auch bei Weitem nicht so gewaltig wie ein Nightmare. Sie wirken menschlich – wenn Menschen aus Schatten bestehen würden. Der Kampf, den wir bei der Gameplay-Demo sahen, zeigte die eigenartige Fortbewegungsmethode der Phantom: Statt zu laufen, scheinen sie sich von einem Ort zum anderen zu teleportieren. In einem Moment könnte ein Phantom direkt vor euch sein, im nächsten befindet er sich hinter eurem Rücken.
Kenne deine Gegner!
Ihr zerstört nicht einfach nur die Typhon, sondern lernt auch einiges von euren geheimnisvollen Feinden. Studiert sie genau, um dann mithilfe von Neuromods ihre Kräfte zu übernehmen. Von den Mimics könnt ihr lernen, wie ihr euch verwandelt, was beim Schleichen und Lösen von Rätseln besonders hilfreich ist. In der Demo hat sich Morgan in eine Kaffeetasse verwandelt und ist durch eine kleine Öffnung geschlüpft, um einen ihm sonst unzugänglichen Raum zu betreten. Später transformierte sich Morgan in einen runden Recycler-Sprengsatz – eine Spezialgranate, welche die angrenzende Materie (inklusive bestimmter Gegner) in verwertbare Ressourcen verwandelt. In dieser Form konnte Morgan unbehelligt an einigen feindlichen Bots vorbei zu rollen.
Wie es sich für ein Arkane-Spiel gehört, könnt ihr eure Fähigkeiten natürlich kombinieren. Nachdem er sich in der Demo in einen Recycler-Sprengsatz verwandelte, schoss sich Morgan mit Hilfe seiner Fähigkeit „Kinetischer Blast“ in die Höhe, um einen Überhang zu erreichen, ohne von den Bots entdeckt zu werden. Auch diese Fähigkeit hatte Morgan von den Aliens gelernt, als er die Angriffstechniken der Phantome beobachtete. Sie lässt sich auch im Kampf einsetzen, um alles in Reichweite wegzustoßen und dabei Schaden auszuteilen.
In einer anderen Situation sahen wir auch, wie Morgan eine Hitze-Fähigkeit namens „Superthermal“ einsetzte, um eine feurige Annäherungsfalle herzustellen und so mit einer Horde von Mimics fertigzuwerden.
Griff in die Werkzeugkiste
Wenn ihr wollt, könnt ihr auch den Einsatz eurer Kräfte einschränken und euch stattdessen auf die große Auswahl an Werkzeugen und Waffen konzentrieren, die ihr auf Talos I findet. Bei einigen handelt es sich um umfunktionierte Wartungsausrüstung. Die GLOO-Kanone ist da ein gutes Beispiel: Dieses unglaublich vielseitige Werkzeug verschießt Klebstoff, der sofort aushärtet und dadurch Feinde umschließt, offene, brennende Rohre und unter Strom stehende Verteilerkästen versiegelt und interessante neue Wege eröffnet.
In der Demo wurden beide Einsatzmöglichkeiten vorgeführt. Morgan untersuchte eine Gruppe festgeklebter Mimics, bevor er sie mit einer schallgedämpften Pistole ausschaltete. Diese hatte er bei einem toten Wächter gefunden. Später benutzte er dann die GLOO-Kanone, um eine provisorische Rampe zu formen, mit deren Hilfe er einen Gang über ihm erreichen konnte.
Prey verfügt auch über ein Herstellungssystem. Um Gegenstände zu erschaffen, verwendet ihr Ressourcen, die ihr durch das Zerlegen von Objekten an Bord der Station erhaltet. Neben Waffen und Munition könnt ihr auch Hilfsmittel wie das Artax-Schubsystem anfertigen. In der Demo benutzte Morgan diesen Antrieb, um in der Schwerelosigkeit den Weltraum außerhalb der Station zu erforschen. Mit dem Artax-Schubsystem könnt ihr schnell neue Abschnitte der Station erreichen, ohne euch durch das Innere vorarbeiten zu müssen – begebt euch stattdessen einfach zur nächsten Luftschleuse.

Aber auch wenn ihr eine Abkürzung durch den Weltraum findet, solltet ihr auf der Hut sein. Gefahren lauern überall und die Typhon sind nicht die einzige Bedrohung auf Talos I. Neben all den Waffen, Kräften, Werkzeugen und eurem Verstand könnte eine kleine Portion Paranoia auch nicht schaden, um zu überleben.
Eine Übersicht aller Enthüllungen der diesjährigen QuakeCon bietet unsere: QUAKECON-ZENTRALE