
Ghostwire: Tokyo
Ghostwire: Tokyo – Gameplay-Enthüllung und Details der nächsten Generation
Ghostwire: Tokyo
Tokio, 2021.
Ein Ereignis verheerenden Ausmaßes hat die Stadt getroffen, was zum plötzlichen Verschwinden von 99 % der Bevölkerung führte. Infolge dieses unerklärlichen Phänomens erschienen geheimnisvolle und niederträchtige Gestalten innerhalb der Stadtgrenzen. Nun wandeln Geister mit unbekannten Absichten durch die leeren Straßen. Ausgerüstet mit mächtigen übernatürlichen Fähigkeiten, ist es nun deine Aufgabe, die Welt von diesen Geistern zu befreien, das Geheimnis der verschwundenen Bevölkerung zu lüften und Tokio zu retten. Ghostwire: Tokyo ist ab 2021 nur für PlayStation 5 und PC erhältlich. Einen ersten Einblick in das Gameplay gibt es in einem brandneuen Trailer, der beim PlayStation 5 „Future of Gaming“-Event erstmals gezeigt wurde.
Bereit für den Kampf
Wer Shinji Mikami und Tango Gameworks kennt, weiß um ihre Liebe zum Horror. Aber Ghostwire ist kein Horror. Die Atmosphäre ist zwar unheimlich, doch zum ersten Mal wagt das Studio einen Vorstoß in das Action-Adventure-Genre. Es nutzt seine Stärken beim Erschaffen einer spannenden Atmosphäre und unvergesslicher Kreaturen und bettet sie in ein vollkommen neues und anderes Umfeld ein. Mit erweiterungsfähigen, übernatürlichen Elementarfähigkeiten ausgerüstet, befreist du die Straßen Tokios von den Geistern und lässt die Stadt wieder in altem Glanz erstrahlen.
Eine große Hilfe bei der Entwicklung eines so Action-basierten Spiels ist Shinichiro Hara. Er war an der Erarbeitung des Push-Forward-Kampfs und des Glory-Kill-Systems für DOOM (2016) beteiligt und ist als Combat Director nun für das Kampfsystems in Ghostwire: Tokyo verantwortlich. Hara und das Combat-Team von Tango haben ein einmaliges, kampfbasiertes System geschaffen, das auf den Bewegungen traditioneller Kuji-kiri-Handgesten basiert. So entstand ein völlig neuartiges Kampfsystem, das vom neuen haptischen Feedback und den adaptiven Triggertasten des PlayStation 5-Controllers noch unterstützt wird. Dadurch fühlt sich jede Begegnung so einzigartig an, wie sie aussieht.
„Der Spieler soll sich als knallharter, magischer Hightech-Ninja-Exorzist fühlen, der unzählige böse Geister zur Strecke bringt“, so Hara. „Um dies zu erreichen, haben wir uns anstelle von einfachen Schusswaffen für detaillierte und bewusste Handgesten als Hauptwaffen entschieden. Anders als mit Schusswaffen können wir in unsere Gesten viel mehr Bewegung und Persönlichkeit in die Spieleraktionen bringen, da so die Hände des Spielers zu einer Art körperlichen Manifestierung des Charakters werden. Dieses System in Ghostwire ist einzigartig. Karate trifft auf Magie. Magier werden oft als körperlich schwache Charaktere dargestellt. Aber in Ghostwire ist das anders. Ghostwire verbindet Magie mit Bewegungen aus dem Bereich der Kampfkunst.“
Haras Arbeit an den Glory Kills von DOOM ermöglichte ihm, sein Wissen zu Takedown-Bewegungen in Ghostwire: Tokyo einfließen zu lassen. „In Ghostwire gibt es diese Takedown-Moves, die aus der Entfernung ausgeführt werden können“, erklärt er. „In den meisten Spielen können Spieler Takedowns nur auslösen, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe des Gegners befinden. In Ghostwire können Feinde sowohl aus der Nähe als auch aus der Entfernung ausgeschaltet werden. Wenn die Besucher verwundbar sind und ihr ‚Herz‘ freiliegt, kann man es mithilfe von spirituellen „Fäden“ herausreißen. Man kann diese Fäden auch verwenden, um mehrere Feinde hintereinander zu töten.“

Denk dran: Kenne deinen Feind. Beobachte jeden Besucher, dem du begegnest, stets aufmerksam. Dir wird auffallen, dass sie individuelle Stärken und Schwächen haben – bestimmte Arten von Angriffen, auf die sie heftig oder so gut wie gar nicht reagieren. Achte jedoch auch auf ihre einzigartigen Fähigkeiten, oder du könntest in Schwierigkeiten geraten: Plötzlich wirst du umringt von flinken Schulkindern (den kopflosen Schülerinnen) oder du fällst den Barrikaden der Shiromuku (die riesige Gestalt, die wie eine traditionelle Braut gekleidet ist) zum Opfer.
Wie Hara erklärt, hat das Team von Tango Gameworks die Gegner nach dem Vorbild traditioneller japanischer Geistergeschichten und Legenden entworfen. „Aber wir haben ihnen einen modernen Anstrich gegeben. Statt einem Geist ohne Gesicht in einem traditionellen Kimono haben wir zum Beispiel einen Geist ohne Gesicht, der wie ein japanischer Geschäftsmann gekleidet ist. Sie alle repräsentieren verschiedene Aspekte des Lebens oder der Menschen. Im Allgemeinen sehen die Gegner in Ghostwire: Tokyo nicht nur furchteinflößend aus, sondern sind auch sehr unheimlich – das ist ein wichtiges Merkmal japanischer Geister und Monster. Diese Gegner spielen eine essenzielle Rolle bei der Gestaltung der Welt von Ghostwire und Spieler erleben den Kontrast, im modernen Tokio gegen böse Geister aus der japanischen Folklore zu kämpfen.“

Erkunde Tokio
Tango hat seinen Sitz in Tokio und wollte seine eigene Vision der geliebten Stadt realisieren. Wie im Gameplay-Trailer angedeutet, zeigt Ghostwire eine liebevoll detaillierte Umsetzung Tokios mit zahlreichen Orten, die der Spieler entdecken kann oder bereits kennt, stellt diese aber in einem völlig neuen (und vielleicht ein ganz klein wenig unheimlicherem) Licht dar. Dank der unglaublich realistischen Grafik sowie dem haptischen Feedback und dem 3D-Audiosystem, das die PlayStation 5 bietet, erlebt der Spieler jeden Winkel der Welt von Ghostwire, als wäre er selbst ein Teil davon.
„Ich freue mich sehr darauf, dass unsere Spieler bald die Welt erleben können, die wir erschaffen haben“, sagt Game Director Kenji Kimura. „Das Tokio von Ghostwire ist einem seltsamen übernatürlichen Ereignis zum Opfer gefallen, das zum Verschwinden des Großteils der Bevölkerung geführt hat. Es ist nicht länger das Tokio, das man vielleicht kennt. Die Straßen sind leer. Geister wandeln auf den Pfaden der Lebenden. Der Weg durch eine dunkle Gasse erlaubt es dir vielleicht, einen Blick auf die übernatürliche ‚andere Seite‘ zu werfen. Es ist eine ganz andere Perspektive auf die Stadt.“

Für Kimura und den Rest des Tango-Teams war es wichtig, auch in Ghostwire zu zeigen, was Tokio so einzigartig macht: die atemberaubende und oft überraschende Verschmelzung von Altem und Neuem. „Tokio ist eine Stadt, die das Neue und Moderne – Technologie und Wolkenkratzer – mit alten Traditionen verbindet“, erklärt er. „Man kann in einem wunderschönen, hell erleuchteten, modernen Gebäude bis ganz nach oben auf die Dachterrasse fahren und die ganze Stadt überblicken. Oder man durchstreift die Straßen und findet ein altmodisches Badehaus, das – inmitten moderner Architektur – zwischen Gebäuden versteckt liegt. Wir hoffen, dass unsere Spieler Spaß dabei haben, herumzuwandern, die Stadt zu erkunden und selbst zu entdecken, welche einzigartigen Orte in dieser großartigen Metropole existieren.“