eso-summerset-1920.jpgThe Elder Scrolls Online box art, featuring the Breton, Elven, and Nord heroes, standing on weathered steps on a grassy hill.

The Elder Scrolls® Online

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The Elder Scrolls Online
23. Mai 2018

Aus Einem werden Viele: Alles über Solo- und Gruppenspiel in „The Elder Scrolls Online“

The Elder Scrolls Online box art, featuring the Breton, Elven, and Nord heroes, standing on weathered steps on a grassy hill.

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Seid ihr langjähriger Fan der „Elder Scrolls“-Reihe, der aufgrund des Mehrspielerkonzepts gezögert hat, „The Elder Scrolls Online“ zu spielen?

Oder seid ihr schon lange MMORPG-Fan und wusstet nicht so recht, ob ihr nach Tamriel aufbrechen sollt, weil die Serie immer stark auf ausufernde Geschichten für Einzelspieler abstellte?

Bei beidem können wir sagen: Wir haben gute Neuigkeiten für euch! „The Elder Scrolls Online“ eignet sich sowohl für Solo- als auch für Gruppenabenteuer perfekt. Und mit der Veröffentlichung des neuesten Kapitels, Summerset, bietet sich euch die perfekte Gelegenheit, dies selbst herauszufinden.

Einsame Helden

Das Erste, was ein Solospieler über „The Elder Scrolls Online“ wissen muss, ist, dass es vollgepackt ist mit Quests. Wirklich, sehr viele Quests. Und da geht es nicht nur um das übliche „Hol dies“, „Beschaffe tonnenweise das“, wie man es von Mehrspieler-Rollenspielen gewohnt ist, sondern es bieten sich euch interessante, komplexe, kontroverse – und vollständig vertonte – Quests, wie man das bei einem „Elder Scrolls“-Spiel erwarten darf. Es gibt eine übergreifende Hauptquest, die euch in alle Ecken Tamriels schickt. Es gibt eine ausführliche große Quest für „Summerset“ (wie für alle Kapitel des Spiels). Es gibt Gildenquests, mithilfe derer ihr in den verschiedenen Fraktionen wie der Kriegergilde oder der Magiergilde vorankommt und dabei neue Fähigkeiten freischaltet. Und dazwischen gibt es mehr Nebenquests als ihr Funken mit dem Flammenstab sprüht. Die reichen von politischen Intrigen über Lustiges bis zu herzerweichenden Geschichten.

Und selbst wenn euch nicht nach Questen zumute ist, gibt es für Einzelne jede Menge zu tun. Denkt nur an das Handwerkssystem, mit dem ihr Waffen, Rüstung, Kleidung, Gifte, Speisen, Tränke, Einrichtung – und mit der Veröffentlichung von „Summerset“ sogar Schmuck – herstellen könnt. Ihr könnt auch etwas Gold zusammensparen, um euch im Spiel ein Heim zu kaufen, es mit euren eigenen Kreationen einzurichten und sogar eure eigenen Handwerkstische zu erstehen, um alles oben Genannte im eigenen Domizil fertigen zu können. Ihr könnt mit „Summerset“ zusätzlich zur Mansarde im „Goldenen Greifen“ das funkelnagelneue und erfrischend pittoreske Alinor-Stadtgrathaus sowie eine Auswahl an erlesenen hochelfischen Einrichtungsgegenständen, mit denen ihr es füllen könnt, bekommen.

Oder ihr zieht einfach los und erkundet die Welt: Es gibt viel zu tun und zu sehen (und zu töten) im weiten, weiten Tamriel. Jetzt denkt ihr vielleicht: „Setzen Online-RPGs nicht sowieso voraus, dass man mit einer Gruppe unterwegs ist, um fiese Viecher zu erlegen?“ Nö! In „The Elder Scrolls Online“ bieten sich dank des stabilen und abwechslungsreichen Klassensystems reichlich Gelegenheiten, allein was zu reißen. Jede der fünf Klassen (Drachenritter, Nachtklinge, Zauberer, Templer und Hüter) bietet verschiedene Zusammenstellungsoptionen, die Einzelspielern dabei helfen, in der Wildnis zu bestehen; eine Kombination aus offensiven, schützenden und wiederherstellenden Fertigkeiten findet sich bei jeder Klasse. Falls ihr das „Morrowind“-Kapitel besitzt, ist der Hüter eine großartige Option für neue Spieler, da ihr mit ihm einen furchteinflößenden Kriegsbären beschwören könnt, der an eurer Seite kämpft, und euch eine Fertigkeitslinie zur Verfügung steht, die auf eure einzigartige Rolle abgestimmt ist. Wer „Morrowind“ nicht besitzt, kann sich die Hüter-Klasse einzeln im Kronen-Shop im Spiel holen, sobald „Summerset“ veröffentlicht ist.

Lasst euch von euren Freunden helfen

Natürlich gibt es auch viele Elemente im Spiel, an denen auch eine Gruppe ihren Spaß hat. Öffentliche Verliese, beispielsweise, beherbergen meist ganze Herden von Feinden und herausfordernde Anführer, bei denen es sehr zu empfehlen ist, zumindest einen Mitreisenden bei sich zu haben. Ähnlich ist das bei Gruppenanführern, doch da geht es mehr darum, einen einzelnen, richtig mächtigen Feind auszuschalten. Dunkle Anker (in Tamriel) und Kluftgeysire (auf Sommersend) sind herausfordernde Gruppenereignisse, bei denen die Gegner in Wellen auf euch einströmen. Gruppenverliese hingegen sind für Teams aus vier Spielern gemacht, während Prüfungen für große Gruppen aus 12 Spielern ausgelegt sind. Die Prüfung auf Sommersend bleibt besonders im Gedächtnis, denn es geht um einen Kampf gegen Ritter, die auf Greifen reiten, der sich über eine ganze Stadt erstreckt, die auf dem höchsten Gipfel der Insel liegt.

Glücklicherweise kann selbst ein einzelner Spieler ganz einfach daran teilnehmen, denn das Spiel verfügt über ein belastbares Sozialsystem. Zusätzlich zum normalen Chat und dem Voice Chat auf Konsole stehen zahlreiche Optionen zur Interaktion mit anderen Spielern bereit, vom Anflüstern über das Handeln bis zum Gruppenbauen. Ihr könnt euch sogar ganz fair duellieren, ohne dass ihr negative Auswirkungen befürchten müsst! Wer schnell mal in ein Verlies abtauchen will, muss einfach nur die Verliessuche öffnen. Dort könnt ihr euch entweder für ein bestimmtes Verlies – von denen euch immer mehr zur Auswahl stehen, je höher ihr in eurer Stufe aufsteigt – oder ein zufälliges Verlies anmelden. Ihr wählt fix eure bevorzugte Rolle aus (Schaden, Heilung, Verteidigung) und betretet die Warteschlange.

Und wo wir gerade von der Aktivitätensuche sprechen: Ihr könnt diese Funktion auch nutzen, um Mitstreiter für die beiden Hauptmodi für das PvP im Spiel zu finden. Beim Allianzkrieg handelt es sich um eine ausgedehnte, fortwährende Schlacht zwischen den drei Allianzen, die sich über die zentrale Provinz Cyrodiil erstreckt. Die Schlachtfelder bieten kompakteres Gameplay bei Szenarien wie dem Todeskampf oder der Reliktjagd. Ihr könnt bei beiden ganz unabhängig einfach einsteigen, aber in der Gruppe macht es schon mehr Spaß.

Sobald ihr ein Grüppchen gefunden habt, mit dem ihr gern loszieht, könnt ihr das Ganze auch offiziell machen, denn es gibt ja das umfangreiche Gildensystem. Entweder tretet ihr einer bereits existierenden Gilde bei (im Forum findet ihr unter „Gildenrekrutierung“ unzählige Möglichkeiten) oder erstellt eure eigene. Entscheidet ihr euch für Letzteres, habt ihr ganz viel selbst in der Hand: Ihr gebt der Gilde nicht einfach nur einen Namen und ladet Spieler ein, ihr könnt auch Ränge mit verschiedenen Befugnissen – und Logos – anpassen und sogar euer eigenes Wappen gestalten. Jede Gilde bekommt eine Bank, auf die alle zugreifen können, und ihr könnt einen Gildenhändler mieten, der eure Waren in Tamriel feilbietet.

Es gibt einfach keinen falschen Weg, „The Elder Scrolls Online“ zu spielen. Vom Einzelkämpfer bis zum umtriebigen Gildenmeister, vom Feierabendduell bis zum Schlachtenhelden – euch steht es frei zu spielen, wie ihr wollt. Welche Art des Abenteuers für euch auch die richtige ist, die Möglichkeiten werden euch nie ausgehen.

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Joe Rybicki

Contributor