data.images.event.173.Dishonored2_Header_1315x315.jpgDishonored 2 Box Art - 1200 x 1476

Dishonored 2

Dishonored 2
04. August 2016

Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske auf QuakeCon – Corvo mit hohem Chaosfaktor

Dishonored 2 Box Art - 1200 x 1476

Dishonored 2

15 Jahre später – und Corvo hat's immer noch drauf.

Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske bietet mit der jungen Kaiserin Emily Kaldwin einen neuen spielbaren Charakter. Außerdem kehrt auch der Held aus dem ersten Spiel zurück: der zum Assassinen umgeschulte Kaiserliche Schutzherr Corvo Attano. Harvey Smith, Co-Creative Director von Arkane, präsentierte auf der E3 2016 die Gameplay-Weltpremiere von Dishonored 2, bei der Emily Kaldwin und ihre gänzlich neuen Kräften zu sehen waren. Während der diesjährigen QuakeCon zeigte Smith hinter verschlossenen Türen eine neue Demo, bei der dagegen Corvo im Mittelpunkt stand. Und angesichts der dort enthüllten Spielszenen wurde schnell klar, dass der Schutzherr vom Dienst es diesmal verdammt ernst meint.

Hier sind einige Höhepunkte aus der QuakeCon-Vorführung von Dishonored 2.

Nach besten Kräften

Corvo verwendet wieder seine Fähigkeiten aus dem ersten Spiel, doch sie wurden alle überarbeitet und erweitert. Ein chaotischer Ausflug in den Staubbezirk demonstrierte, wie brutal die Kämpfe sein können – und dabei stehen Corvo jetzt neue Hilfsmittel zur Verfügung.

Los geht's mit Teleportieren, Corvos ureigener Fortbewegungskraft. Auf den ersten Blick funktioniert sie genauso wie erwartet: Corvo teleportiert vom Boden auf einen Balkon und weicht in ein verschlossenes Gebäude aus. Flugs befördert er sich von einem Fenster im zweiten Stock zu den Rohren auf der anderen Seite einer Gasse. Aber Teleportieren dient jetzt nicht nur ausschließlich der Fortbewegung, wir konnten zweimal sehen, wie Corvo diese Kraft auf neue aggressive Weise einsetzt: Er teleportiert zu einem Feind und sticht sofort zu, später prallt er in einen Gegner und stößt ihn mit tödlicher Wucht zurück. Corvos Teleportation enthält nun auch die "Zeit anhalten und Richtung ändern"-Verbesserung aus dem Dishonored-DLC The Knife of Dunwall (die von Community und YouTubern oft auch als "Dauds Teleportation" bezeichnet wird). Dadurch hat Corvo mehr Flexibilität bei Fortbewegung und Schleichen.

Auch Zeit verlangsamen wurde verbessert, wodurch sich raffinierte neue Einsatzmöglichkeiten ergeben. Zu Beginn der Demo sahen wir, wie Corvo diese Kraft wie im ersten Dishonored einsetzt. Er verlangsamt die Zeit, um sich mit einem Nestwächter anzulegen (ein unheimlicher neuer Gegnertyp, der Blutfliegennester hegt und pflegt). Während die Zeit nahezu still steht, schießt Corvo mit seiner Pistole beide Arme des Nestwächters ab und holt dann seine Armbrust heraus, um einen Brandbolzen in ein nahes Nest zu feuern. Als die Zeit wieder normal abläuft, windet sich der entwaffnete Nestwächter gequält, während das Nest in Flammen aufgeht … und dann wird der Rumpf des Wächters entzweigerissen, was einen neuen Blutfliegenschwarm freisetzt. Corvo entkommt dieser gefährlichen Lage, indem er sich mit Beherrschung in den Körper einer Blutfliege versetzt (Was wir bei dieser Demo nicht gesehen haben, aber bestätigt ist: Beherrschung lässt sich verbessern, damit Corvo direkt von einem Wirtskörper zum nächsten wechseln kann).

Zeit verlangsamen kann auch verbessert werden, sodass Corvo nicht nur (wie im ersten Spiel) die Zeit komplett anhalten, sondern auch langsam ablaufen lassen kann, um eine ganze Sequenz von Ereignissen zu ermöglichen. Später in der Vorführung sahen wir, wie Corvo den ausgeknockten Heuler-Anführer Paolo trägt, denn der ist das Ziel dieser Mission. Von einem Balkon aus erspäht Corvo ein feindliches Mitglied der Heulerbande. Er hält die Zeit an und wirft Paolo in die Luft, wo dieser regungslos schweben bleibt, während Corvo los springt, um den Heuler von oben auszuschalten. Er lässt dann gerade genug Zeit ablaufen, damit Paolo in seine Reichweite gerät, um den bewusstlosen Körper aus der Luft zu schnappen.

Wir konnten auch sehen, wie Zeit verlangsamen strategisch eingesetzt wird, um einen Innenhof voller Feinde zu räumen. Corvo deckt die Menge zunächst mit Betäubungsbolzen und einem Brandbolzen ein, bevor er die verbliebenen Gegner in Echtzeit beseitigt.

Auch Windstoß ist wieder dabei – eine höchst effiziente Methode, um Feinde zurückzuwerfen. Corvo hat natürlich immer noch seine vertrauten Kampfmanöver und Hilfsmittel, darunter die Springmine, die er zum Ausschalten von ein paar Heulern verwendet. Auch Schwert und Pistole erweisen sich als nützlich: In einer Szene schnetzelt, sticht und schießt sich Corvo blitzschnell seinen Weg durch mehrere Bandenmitglieder. Das Hauptaugenmerk der Vorführung lag auf seinen neuen tödlichen Tricks, aber Corvo beherrscht auch viele Angriffsarten, die seine Opfer lediglich betäuben, zum Beispiel der Kampfwürgegriff oder der nicht tödliche Falkenangriff – ideal für Spieler, die eine etwas dezentere Reise durch Karnaca vorziehen.

Viele Wege führen zum Ziel

Smith kehrte bei seiner QuakeCon-Demo zum Staubbezirk zurück, den er auf der E3 2016 erstmals zeigte. Doch diesmal sahen wir eine völlig andere Weise, wie man die Mission angehen kann. Mal ganz abgesehen von der Wahl, nun mit Corvo statt Emily zu spielen.

Dishonored 2 wird die typischen Elemente des Dishonored-Missionsdesigns bieten: Es gibt mehrere Wege, Ziele zu finden und auszuschalten, sowie die Freiheit, mit jedem Hindernis durch nicht tödliches Schleichen, tödliche Angriffe oder eine Kombination aus beidem fertigzuwerden. Doch jetzt hat jede Mission auch eine zusätzliche thematische Komponente. Beim Staubbezirk hat Corvo zum Beispiel die Wahl zwischen zwei Zielen: Entweder Vizeaufseher Byrne (hinter dem Emily in der E3-Demo her war) oder Paolo, dem Anführer der Heuler. Auf der QuakeCon entschied sich Corvo dafür, Paolo aufzuspüren. Dabei enthüllte er neue Gebiete sowohl innerhalb als auch außerhalb des feindseligen Heulerreviers.

Der auffälligste Schauplatz der Vorführung war wohl Crone's Hand Saloon, der zum Teil von der Blutfliegen-Plage heimgesucht wird. Die umherstreifenden Nestwächter bewachen die Blutfliegennester. Erregt man ihre Aufmerksamkeit, werden sie zu beachtlichen Gegnern. Bei der Vorführung wurde eine recht chaotische Herangehensweise gezeigt, Corvo schnetzelte sich durch die Insekten und tötete die Nestwächter. Wir sahen aber auch, wie er an Nestern vorbeiteleportieren kann, ohne die Fliegen zu stören. Sehr praktisch für Spieler, die lieber schleichen als stechen.

Warme Gefühle

Was haben wir sonst noch bei der QuakeCon-Demo gesehen? Mehr vom neuen Schauplatz des Spiels, darunter auch einige interessante Innenbereiche. Die vertikale Natur von Karnaca war klar zu erkennen, mit in die Höhe ragenden Gebäuden auf allen Seiten. Das Stadtbild verströmt dabei ein wärmeres, südländischeres Gefühl als Dunwall. Selbst in den befallenen Bereichen des Crone's Hand Saloons fallen Details wie schmiedeeiserne Geländer oder die Türen im Plantagenstil auf. Und als Corvo in einem Hof Paolo gegenübertritt, ist die wärmere Atmosphäre auffallend, mit Tonziegeldächern, Innenbalkons und üppiger Vegetation, die an den Säulen hochwuchert und von den Gitterverzierungen hängt.

Diese Vorführung von Corvos verbesserten Kräften war ein kleiner Vorgeschmack auf den neuen Schauplatz des Spiels – und auf Arkanes kühne Vision für Dishonored 2.

Eine Übersicht aller Enthüllungen der diesjährigen QuakeCon findet ihr unter QuakeCon 2016 – News & Updates

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Gary Steinman

Senior Director, Global Content