
Dishonored 2
Bethesda auf der Gamescom 2016 – Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske, Prey, The Elder Scrolls: Legends
Dishonored 2
Bethesda ist mit einem starken Programm auf der Gamescom in Köln vertreten, der größten Spielemesse der Welt.
In einer Reihe von Streams und Präsentationen für Fans und Medienvertreter gab es am Bethesda-Stand (Hall 8.1, B50/A51) das Neueste zu Dishonored 2, Prey und The Elder Scrolls: Legends zu sehen.
Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske
Bei der Gameplay-Demo auf der QuakeCon 2016 war der aus dem Vorgänger bekannte Corvo Attano in Aktion zu sehen (mehr dazu: Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske auf QuakeCon – Corvo mit hohem Chaosfaktor). Doch in Köln rückt Arkane Studios die neue Assassinen-Heldin Kaiserin Emily Kaldwin in den Mittelpunkt. Bevor wir im Detail darauf eingehen, was Bethesda exklusiv in seinem Gamescom-Theater enthüllte, könnt ihr euch einige neue Highlights von Corvo und Emily in Aktion ansehen.
Auf der Gamescom zeigt Emily Kaldwin ihre speziellen Kräfte an einem neuen Schauplatz: dem Maschinenhaus. Es wurde erstmals im Ankündigungs-Trailer der E3 2015 angedeutet und ist einer der thematisch ausgerichteten Levels, die für Dishonored 2 typisch sind. Im Maschinenhaus kann der Spieler eine Reihe von Schaltern betätigen, um das Gebäude um ihn herum zu verändern. Die Wände bewegen sich. Der Fußboden verschiebt sich. Jede Veränderung enthüllt neue Wege. Clevere Assassinen finden sogar einen Weg zu den hinter den Wänden versteckten Mechanismen. Somit ergeben sich noch mehr Freiheiten, um durch diesen komplexen und detailreichen Level zu navigieren.
Die Demo beginnt mit einem Blick auf die angrenzende Umgebung. Mit viel Grün und reichlich Sonnenschein unterscheidet sich der Schauplatz Karnaca deutlich von Dunwall. Emily wird von ihrer Verbündeten Meagan Foster vor Kirin Jindosh gewarnt, dem Besitzer der Villa: „Im Zirkel des Herzogs sind clevere Mistkerle, aber keiner ist wie Jindosh. Sein Haus ist angeblich voller Wunder und es gibt einen Grund, warum die Leute sein Anwesen fürchten. Jindosh ist egal, wer man ist oder was man will. Er sieht einen wie ein Puzzle, zum Auseinandernehmen.“
Emily kommt draußen vor dem Maschinenhaus an und sieht einen Innenhof voller Wachen. Mit Schattengang schleicht sie sich vorbei und schaltet dabei zwei Wächter aus. Nachdem sie wieder ihre normale Gestalt angenommen hat, verbindet Emily durch ihre Domino-Kraft drei Wachen miteinander. Dann köpft sie den nächststehenden Gegner – was auch bei den beiden anderen für Kopflosigkeit sorgt.
Nach Betreten der Villa betätigt Emily den ersten Schalter, den sie sieht. Schon in diesem Anfangsraum ergeben sich erstaunliche Möglichkeiten: Wände verschwinden. Der Boden tut sich auf. Ein mechanischer Soldat erhebt sich unten aus einer Öffnung. Eine majestätische Treppe erscheint, die zu einem Obergeschoss führt, in dem lauter Vitrinen stehen. Türen tauchen auf. Wege entstehen – sowohl innerhalb der Wände als auch in dem Raum, der sich neu gebildet hat. Aus einer verschlossenen Kammer wird ein großer Saal. Und wir hören Jindoshs Stimme, die Emily mit einem übertrieben besorgten Tonfall begrüßt, der nur so vor Boshaftigkeit trieft.

Raum für Raum, Schalter für Schalter wird Emily von Jindoshs Stimme begleitet. Bis sie sieht, dass er von einer Glasbarriere geschützt auf sie zugeht. Jindosh kommt näher, dabei pafft er an seinem Keramikdaumen, der nebenbei auch als Pfeife dient. Er erkennt Emily. Und dann beginnt die Verfolgungsjagd.
Jindosh hetzt seine mechanischen Soldaten auf Emily, die eine Kombination aus Kräften, Waffen und das Gebäude an sich nutzt, um ihren Feinden auszuweichen und einige der mechanischen Mieslinge zu zerstören. An einer anderen Stelle beschwört sie einen Doppelgänger, der ihr beim Kampf gegen einen menschlichen Wächter und einen mechanischen Soldaten hilft. Später sehen wir, wie Emily eine Wache mit ihrem Schwert ausschaltet, bevor sie sich mit Weitreichen in den Raum zwischen den beweglichen Wänden befördert. In einem regelrechten Bewegungswirbel löst Emily eine Veränderung in der Villa aus. Sie eilt durch die sich bewegenden Wände, um auf einem Balkon zu landen, der eine tolle Aussicht auf Karnaca bietet. Dann bewegt sie sich außen am Haus entlang und findet eine Öffnung, durch die sie Jindosh näher kommt. Die Demo endet damit, dass Emily ihn einfängt, mit einer Reihe von mechanischen Soldaten kämpft ... und dann entscheiden muss, ob sie Jindosh verschont.

Ausgewählte Medienvertreter konnten auf der Gamescom auch einen ersten Blick auf das Kaiserliche Konservatorium werfen. In diesem Level bekommt Emily es mit den geheimnisvollen Hexen zu tun. Diese magischen Gegner tauchten erstmals in einem DLC für Dishonored auf und kehren in Dishonored 2 mit aller Macht zurück. Die Presse erlebte eine Vorführung mit viel Tempo und Chaos. Durch Einsatz ihrer Kräfte und Waffen schaltete Emily eine Hexe nach der anderen aus, bis es zu einem unerwarteten Ende kam. Ihr wollt mehr über die Hexen wissen? Wenn ihr Dishonored 2 vorbestellt, erhaltet ihr eine kostenlose Kopie von Dishonored Definitive Edition. Diese Version enthält auch den DLC, in dem die Hexen ihren ersten Auftritt hatten.
Prey
Prey macht sein Gamescom-Debüt mit einer Vorführung des Gameplays, das erstmals auf QuakeCon hinter verschlossenen Türen enthüllt wurde (alle Einzelheiten zu dieser Demo könnt ihr hier nachlesen: Prey auf der QuakeCon 2016 – Erste Gameplay-Demo und neuer Trailer). Bethesda veröffentlichte auch einen Gameplay-Teaser. Er zeigt Morgan Yu in der Talos I-Raumstation, kurz nachdem er die Gloo-Kanone aufgesammelt hat. Mit diesem vielseitigen Werkzeug kann er die Typhons an einer Stelle festkleben. Ebenfalls zu sehen: Der Einsatz der Superthermal-Fähigkeit, um die lahmgelegten Aliens in ihre Einzelteile zu zerlegen. Die Gloo-Kanone ist auch als Reisebegleiter nützlich: Mit ihr kann Morgan Wege zu schwer erreichbaren Bereichen erschaffen oder feurige Ventile versiegeln, um unbeschadet an ihnen vorbeizukommen.

Später sehen wir in dem Gameplay-Teaser, wie Morgan eine Fähigkeit einsetzt, die er von den Aliens gelernt hat: Imitation. Morgan muss in einen verschlossenen Bereich, aber da er nicht den Passcode hat, führt der einzige Weg durch ein winziges Fenster. Durch Einsatz von Imitation wird Morgan zu einem Becher (richtig gelesen, Becher) und kullert so durch die Öffnung. Am Ende des Teasers sehen wir eine kurze Szene, in der Morgan die Talos verlässt und durch den Weltraum schwebt. Das ist nämlich noch eine weitere Möglichkeit, um die vollständig zusammenhängende Raumstation zu erkunden. Seht euch gleich den Teaser an, um einen Vorgeschmack auf das Prey-Gameplay zu erhalten.
The Elder Scrolls: Legends
Bethesdas VP of PR & Marketing Pete Hines gab auf QuakeCon 2016 bekkant, dass jetzt jeder The Elder Scrolls: Legends kostenlos spielen kann. Jeden Tag probieren tausende neuer Spieler Legends aus. Auf der Gamescom präsentierte Hines ein volles Programm an Partien und Streams. Mit dabei:
ESL Bühnen-Match. Hines traf auf den Sieger der Partie Trolden gegen Forsen. Schaut euch die Aufzeichnung auf dem ESL Twitch-Kanal an.