

The Evil Within 2
5 schreckliche Momente mit der neuen Egoperspektive von The Evil Within 2

The Evil Within 2
Bei The Evil Within 2 hat sich etwas Neues eingeschlichen: Ein kostenloses Update beschert euch die Egoperspektive! Wenn ihr das Spiel schon besitzt, ist das Umschalten zwischen klassischer Verfolgeransicht und neuer Egoperspektive ganz einfach. Ihr müsst keinen neuen Spielstand anlegen, sondern dürft jederzeit hin und her wechseln. Falls ihr The Evil Within 2 noch nicht ausprobiert habt, könnt ihr euch bei der Free Trial durch die Anfangskapitel spielen und dabei auch die Egoperspektive kennenlernen.
Zur Feier dieses neuen Modus verraten wir euch fünf unserer Lieblingsmomente aus den ersten Spielstunden, die einen erneuten Ego-Besuch wert sind.
1. Sie sieht mich, sie sieht mich nicht ...
Welche Schrecken warten als nächstes auf euch? Mit der neuen Ansicht erfordert die Erkundung besonders starke Nerven. Um Ecken lugen und in dunkle Korridore spähen wird so zu einem viel intimeren Erlebnis. Bei unserem ersten Besuch im so harmlos wirkenden Wohnhaus 336 Cedar Avenue bekamen wir das besonders zu spüren ...
Wir wollen nur kurz nach Vorräten Ausschau halten, aber was ist das für ein unheimlicher Singsang? Eine eisige Aura markiert den Beginn des Katz-und-Maus-Spiels mit der geisterhaften Erscheinung Anima. Da sie nicht auf herkömmliche Weise besiegt werden kann, ist Sebastian auf Schleichen angewiesen. Wenn ihr einen verstohlenen Blick riskiert, während ihr von Deckung zu Deckung huscht, entsteht durch die Egoperspektive ein besonders beängstigendes Gruselerlebnis. Bloß nicht erwischen lassen!
2. Ungehinderte Sicht
Während Herzklopfen-Situationen wie die Anima-Vermeidung bei Egokamera spannend und klaustrophobisch wirken, sind andere Bereiche in Union offener und freier.

Wenn ihr O'Neils Unterschlupf zum ersten Mal verlasst, fühlt sich das bei Egoperspektive anders an. Nichts gegen den Anblick unseres Lieblingsdetektivs, aber es hat schon was für sich, statt Sebastians Spielfigur mehr von der Umgebung zu sehen. Das macht sich im ersten wirklich nichtlinearen Abschnitt des Spiels bemerkbar, denn ihr könnt böse Buben, begehrte Beute und brauchbare Verstecke etwas leichter ausmachen.
3. Kein Blick zurück
The Evil Within 2 wartet nicht lange damit, den armen Sebastian in eine Verfolgungsjagd auf Leben und Tod zu werfen. Kurz nach Spielbeginn macht er die Bekanntschaft mit einem gewissen kichernden Wärter und ihrer gar nicht lachhafter Kreissäge.

Sebastian ist unvorbereitet und unbewaffnet, ihm bleibt nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen. In der Egoperspektive ist das noch erschreckender, denn ihr könnt euch nicht erlauben, einen Blick zurück auf den näher kommenden Kicherkiller zu werfen.
In The Evil Within 2 muss sich Sebastian öfters mal verdünnisieren, sei es nun wegen zu groß geratener Kreaturen, ganzer Gegnerhorden oder akutem Munitionsmangel. Diese Jagdszenen sorgen bei Egoperspektive für mehr Anspannung, denn den Blick irgendwo anders hin zu richten als nach vorne, könnte das Ende bedeuten.
- Nähere Bekanntschaft machen
Mit Köpfchen und Knarren kann man weit kommen, in vielen Situationen erweist sich auch Sebastians Messer als nützlich. Aber bei aller Liebe zum Nahkampf überlegt man es sich zweimal, ob man mit der Wehklagenden auf Tuchfühlung gehen will, einer sich windenden Monstrosität, die fröhlich Säure spuckt.

Die Wehklagende ist ein gutes Stück größer als Sebastian, was in der Egoperspektive besonders schrecklich zur Geltung kommt. Erschwerend kommt hinzu, dass man ihr eigentlich nie zu nahe treten will, weil ihr Grabschangriff schnell dazu führt, dass unser Held sein Gesicht verliert – im wahrsten Sinne des Wortes. (Kein schöner Anblick, egal aus welcher Perspektive.)
Selbst Nahkampfsituationen mit Feinden in Normalgröße erhalten durch die Egoperspektive eine ganz besondere Note. Es fühlt sich einfach erbitterter und brutaler an, wenn ihr dem grausigen Gesicht eures Gegners ganz nahe kommt, um einen Treffer zu landen – egal, ob danach Säure gespuckt wird oder nicht.
5. Könnt ihr "die Kunst würdigen"?
Stefano Valentini mag ein sadistischer Serienmörder sein, der in der bizarren Stadt Union sein Unwesen treibt. Aber eins muss man dem Burschen lassen: Er nimmt seine künstlerischen Ambitionen ziemlich ernst.
Sebastian erhält schon zu Spielbeginn einen Vorgeschmack darauf, was Stefano unter einem Stillleben versteht. Doch erst bei einem Besuch im Rathaus von Union kommt unser Held dazu, "die Kunst zu würdigen", um es mit Stefanos Worten zu sagen.

Wir wussten jedenfalls die Egoperspektive zu würdigen, die für die nähere Betrachtung von Stefanos Werken bestens geeignet ist. Klar, sein gruseliges Gespött und die Raummanipulationen beeinträchtigten den Kunstgenuss ein wenig. Aber dabei alles durch Sebastians Augen zu sehen, machte diesen makabren Museumsbesuch um einiges denkwürdiger.
Das von Kritikern gefeierte The Evil Within 2 ist für PlayStation 4, Xbox One und PC erhältlich. Bei der Fortsetzung zu Shinji Mikamis Survival Horror-Hit von 2014 geht ihr erneut in die Hölle und nehmt es an gruseligen Schauplätzen mit verstörenden Kreaturen auf. Um eure Tochter zu retten, müsst ihr euch euren schlimmsten Albträumen stellen.
Weitere Infos zu The Evil Within 2 findet ihr in diesen Artikeln:
The Evil Within 2 – Free Trial
So überlebt ihr The Evil Within 2
Alles, was ihr über The Evil Within 2 wissen müsst
The Evil Within 2 – Schöner sterben mit Sebastian
The Evil Within 2 – Passt euer Spielerlebnis an